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Friedhof der Einkaufwagen im Stader Multi-Kulti-Quartier

Hausmeister sammeln die Einkaufswagen und lagern sie auf einem Platz. Eigentlich sollen sich die Supermarktketten die Wagen wieder abholen (Foto: bc)
Wer die Wagen mit nach Hause nimmt, handelt rechtswidrig / Hausmeisterdienst sammelt das Diebesgut regelmäßig ein

bc. Stade. Wer der Meinung sein sollte, Einkaufswagen dürfen ähnlich wie Einkaufstüten mit nach Hause genommen werden, irrt. Im Altländer Viertel, einem Multi-Kulti-Quartier in Stade mit vielen Wohnblocks, denken offenbar einige Menschen so. Wie sonst lässt sich der wohl größte "Friedhof für Einkaufswagen" im Landkreis Stade erklären?
Fast 100 Wagen lagern auf einem Basketball-Spielfeld neben dem kirchlichen Kindergarten: Transportvehikel von Rewe, von Kaufland, von Jawoll, von Penny, von Aldi etc.. Tatsächlich sammelt ein Hausmeisterdienst das Diebesgut im Viertel ein und stellt es auf dem Platz ab. So ist es mit den Supermärkten abgesprochen.
Die Besitzer holen ihr entführtes Eigentum dann von Zeit zu Zeit ab. Allzu oft kann das nicht geschehen angesichts der immensen Menge an Einkaufswagen.
Günstig sind die rollenden Metallskelette freilich auch nicht. Bei Preisen um die 100 Euro pro Stück ist der Schaden für die Handelsketten groß.
Anwaltskanzleien warnen: Wer einen Einkaufswagen vom Supermarkt mit nach Hause nimmt, handelt rechtswidrig - auch wenn er die Absicht hat, ihn danach wieder zurückzubringen.