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Gemeindehaus in Agathenburg wird saniert

Pastorin Claudia Brandy schaut auf die rosige Zukunft des Gemeindehauses in Agathenburg.
at. Agathenburg. Die Mitglieder der Kirchengemeinde haben lange gewartet: Die Renovierung des Gemeindehauses liegt in den letzten Zügen. Der Brunnenhof wird von vielen Chören und anderen Organisationen im Ort genutzt. "Es ist ein tolles Miteinander, das wollen wir auf jeden Fall aufrechterhalten", sagt Pastorin Claudia Brandy.
Die Schäden am Fachwerkhaus waren schon lange klar: Beim Bau vor 25 Jahren ist das Holz nicht richtig verwendet worden. "Es hat nicht lange genug gelagert und es wurde eine falsche Farbe zum Streichen verwendet", sagt Arnold Reißmann vom Kirchenvorstand. Das Holz der Fachwerkbalken war morsch. Die Wetterseite wird nun saniert. Auch Fenster und Türen müssen ausgetauscht werden, der Betrieb muss in diesen zwei Wochen ruhen.
Die Hälfte der rund 80.000 Euro teuren Sanierung des Gemeindehauses zahlt der Kirchenkreis, die restlichen Kosten werden durch einen Zuschuss aus der Dorferneuerung gedeckt und etwa zehn Prozent der Kosten übernimmt die Gemeinde. "Ohne diese Zuschüssen hätten wir die Sanierung nie hinbekommen", sagt Claudia Brandy.
Dass es mit der Sanierung nun doch so schnell ging, liegt an den Geldern der Dorferneuerung. "Wir müssen die Kosten bis Juni abrechnen", sagt Reißmann. Ansonsten gibt es kein Geld zahlt das Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung in Niedersachsen nichts für Balken und Fenster. Vor einem Jahr standen die Organisatoren bereits davor, das Haus kostengünstig zu sanieren. "Aber wir wollen ja nicht die Löcher stopfen und in kurzer Zeit wieder anfangen mit renovieren", sagt die Pastorin.
Die politische Gemeinde zeige sogar Interesse den ersten Stock auszubauen. "Das ist eine spannende Frage", sagt Brandy. Und weiter: "Das Miteinander ist gut und das werden wir auch weiterhin fördern." Arnold Reißmann vermutet, dass ein Ausbau des ersten Stocks wahrscheinlich etwa 30.000 Euro verschlingen wird. "Die Kirchengemeinde hat dafür keine Mittel", sagt Reißmann. Wenn die politische Gemeinde das Haus weiter aufwertet, stehe dem aber niemand im Wege. Im Gegenteil: "Wir wünschen uns, dass das Gemeindehaus Dorfmittelpunkt wird."