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Gemeinsam gegen den Wildmüll

Sabine Kiehl von der Abfallwirtschaft des Landkreises und Kreisbaurat Hans-Hermann Bode werben für die Wanderausstellung
bc. Stade. Wer hat sich nicht schon mal über unachtsam weggeworfenen Müll mitten in der Natur geärgert! Eine neue Wanderausstellung beschäftigt sich genau mit dieser „Wildmüll“-Problematik. Der Landkreis Stade beteiligt sich an der europaweiten Kampagne „Let’s clean up EUROPE!“ Die Ausstellung mit Beispielen lokaler Müllsammlungen ist bis zum 22. Mai im Foyer des Kreishauses zu sehen.

Rund 100 kommunale oder von Vereinen und Privatinitiativen organisierte Aufräum-Aktionen unterstützt die Kreisabfallwirtschaft jährlich. In diesem Jahr haben bislang 44 solche Sammlungen stattgefunden, acht alleine in den Stader Stadtteilen. Der Landkreis zahlt den Gruppen fünf Euro pro Person (maximal 375 Euro pro Gruppe) Bewirtungszuschuss und entsorgt den zusammengetragenen Müll.

Auch andernorts im Landkreis Stade soll die neue Wanderausstellung gezeigt werden: Wer die europaweite Kampagne unterstützen möchte, kann sich bei der Kreisabfallwirtschaft (Sabine Kiehl) unter Tel. 04141-12604 oder per E-Mail sabine.kiehl@landkreis-stade.de melden. Mögliche Ausstellungsorte sind Rathäuser, Banken, Schulen sowie andere öffentliche Einrichtungen und Betriebe mit Kundenverkehr.

• Übrigens: Der Landkreis ist prinzipiell nur für die Wildmüll-Entsorgung in der freien Landschaft zuständig, innerhalb von Städten und Dörfern sind es die Kommunen selbst.

• Die Kampagne „Let’s clean up EUROPE!“ verfolgt das Ziel, lokale Aufräuminitiativen zu vereinen, um europaweit eine starkes Signal gegen Abfallvermeidung zu setzen. Seit 2014 koordiniert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) diese Kampagne, zu der auch die europäische Woche der Abfallvermeidung in der letzten Novemberwoche gehört.

Wildmüll im Landkreis Stade


• 2014 wurden 100 illegale Abfallablagerungen von Bürgern gemeldet
• Insgesamt mussten rund 40 Tonnen Wildmüll abtransportiert werden
• Die Jahresmenge des Wildmülls entspricht dem Inhalt von 2.250 Hausmülltonnen mit einem Fassungsvermögen von 60 Litern.
• Die Entsorgungskosten für den Landkreis betragen 35.000 Euro. Hinzu kommen noch die der Städte, Gemeinden, Polizei und Straßenmeisterei.