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Grundstock am Geburstag gesammelt

Der Kuratoriumsvorsitzende Bernhard Schröder (li.) und sein Stellvertreter Dr. Willi Brunkow

Neue "Stiftung der Johannisgemeinde zu Stade"


tp. Stade. Die Kirchen schlagen Alarm: Sie rechnen in den kommenden 20 Jahren mit einem drastischen Mitgliederschwund und einer Halbierung der Kirchensteuereinnahmen. Viele Gemeinden befürchten daher, aus Geldmangel ihre sozialen Aufgaben nicht mehr erfüllen zu können. Bei der Stader Johannis-Gemeinde steuert eine Gruppe Engagierter nun dagegen und gründete eine Stiftung.
Das siebenköpfige Kuratorium der "Stiftung der Johannisgemeinde zu Stade" fand sich am Jahresbeginn zusammen. An der Spitze stehen der Kuratoriumsvorsitzende Bernhard Schröder (75) und sein Stellvertreter Dr. Willi Brunkow (71).
Bei der Feier zu seinem 75. Geburtstag sammelte Bernhard Schröder Spenden für die neue Stiftung. Als Grundstock kamen 2.300 Euro zusammen. Mit finanzieller Hilfe von privaten Spendern, Firmen und der Landeskirche Hannover soll das Stiftungskapital in diesem Jahr auf bis zu 40.000 Euro erhöht werden.
Mit den Zinserträgen will die Johannis-Stiftung die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren sowie die Kirchenmusik sichern. Auch Personalkosten sollen bezuschusst werden.
• In Deutschland gibt es bereits ca. 30.000 Kirchenstiftungen. Auch die beiden Stader Innenstadtkirchen St. Cosmae und St. Wilhadi haben ihre eigenen Stiftungen.
• Infos zur "Stiftung der Johannisgemeinde zu Stade", Tel. 04141 - 65406 (Gemeindebüro)