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Hagener Bürger hoffen auf die EVB

bc. Stade-Hagen. "Todesfalle Bahnübergang" lautete eine WOCHENBLATT-Schlagzeile in einer der jüngsten Ausgaben. Wir suchten nach unbeschrankten Gleisquerungen im Landkreis, die bis auf ein Andreaskreuz über keine weitere Sicherung verfügen. Im Stader Ortsteil Hagen stieß der Artikel erwartungsgemäß auf besonders große Resonanz. "Ein Bahnübergang in Hagen ist besonders gefährlich", schreibt Leser Klaus Tietje. Gemeint ist der Braakweg.

Wie berichtet, kämpfen Hagens Bürger seit Jahren dafür, dass der Bahnübergang am Braakweg mit einer Lichtsignalanlage zusätzlich gesichert wird. Hintergrund: In unmittelbarer Nachbarschaft ist ein Baugebiet entstanden.

Hier wohnen viele Familien mit Kindern. Das Hauptproblem ist aber ein anderes.
Neben der EVB, dem Metronom, dem Moorexpress verkehrt auch Güterverkehr auf der Strecke. Alle Züge, die den Braakweg passieren, müssen Fußgänger und Autofahrer mittels einer markdurchdringenden Hupe warnen - auch mitten in der Nacht. "Das Hupen raubt uns den Schlaf", sagt Anwohnerin Ricarda Franz. Das Hupkonzert sei eine unzumutbare Lärmbelästigung.

Die Schienen gehören zur Infrastruktur der EVB. Schon oft in den vergangenen Jahren wurde Hagens Ortsbürgermeister Hans Blank avisiert, dass der Übergang am Braakweg gesichert wird. Bisher wurden seine Hoffnungen nicht erfüllt.

Das WOCHENBLATT hakt nach. EVB-Pressesprecherin Andrea Stein kündigt gegenüber unserer Redaktion an, dass noch in diesem Jahr eine Lichtzeichenanlage installiert werden soll. Wann genau, konnte sie nicht sagen. Bleibt zu hoffen, dass diesmal die Hoffnungen der Bürger erfüllt werden.