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Happy-End nach Schimmel-Leid

Schimmelpilz an der Wohnzimmerwand: Herzpatient Manfred Gerdau darf endlich ausziehen

Neue Wohnung für schwer herzkranken Hartz-IV-Empfänger Manfred Gerdau

tp. Stade. Buchstäblich aufatmen kann der herzkranke Hartz-IV-Empfänger Manfred Gerdau (58) aus Stade, der bislang in einer von ekligem Schimmel übersäten Wohnung im Problem-Stadtteil Altländer Viertel in Stade wohnte, die aufgrund schwieriger Besitzverhältnisse vom Eigentümer nicht renoviert wurde (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach). Auch die Behörden halfen ihm zunächst nicht. "Nun hat der Fall endlich eine gute Wendung genommen", sagt Gerdaus Schwiegertochter in spe, Julika Parbs.

Kürzlich habe das Arbeitsamt einem Umzug zugestimmt. Manfred Gerdau, der gesundheitlich unter dem Schimmel litt und unter anderem über Atembeschwerden klagte, zieht zum September in eine Zwei-Zimmer-Dachgeschosswohung in Kutenholz, so Julika Parbs.

"Nachdem ich mir die Wohnung angesehen habe und mir alle nötigen Daten vom Vermieter habe geben lassen, sind wir zum Arbeitsamt gefahren. Dort wollte man uns erst wieder abwimmeln, mit der Begründung, dass Schimmel kein Umzugsgrund sei - kennen wir ja schon. Ich aber habe nach dem Vorgesetzten verlangt", so Parbs. Doch nach Einführung in den Fall habe die zuständige Dienststellenleiterin sofort die Genehmigung erteilt.

Seine alten Möbel muss Manfred Gerdau wegwerfen, "aber wir haben günstige Gebrauchtmöbel aufgekauft", sagt seine engagierte Schwiegertochter. Nun haben wir die alte Wohnung fristlos gekündigt. Mal sehen, was uns da noch erwartet."