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Horneburg soll eine Tafel-Ausgabestelle bekommen

Eine Ausgabestelle der Tafel - wie hier in Himmelpforten - soll es auch bald in Horneburg geben (Foto: archiv)
lt. Horneburg. Wenn alles nach Plan läuft, gibt es ab April 2017 eine Tafel in Horneburg. Unter der Trägerschaft des Diakonieverbandes Buxtehude-Stade soll im Frühjahr in der Horneburger Festhalle eine Ausgabestelle von Lebensmitteln für bedürftige Menschen eingerichtet werden. Ein entsprechendes Konzept hat Louisa Hielscher, Leiterin der Freiwilligenagentur der Samtgemeinde Horneburg, gemeinsam mit dem Diakonieverband ausgearbeitet.
"Der Bedarf ist da", sagt Rathaus-Fachbereichsleiter Knut Willenbockel. In Horneburg gebe es derzeit ca. 150 Bedürftige, die entweder die ohnehin schon überlaufenen Ausgabestellen der Tafel in Buxtehude oder Stade nutzen müssen. Eine weitere Ausgabestelle in Horneburg, die einmal die Woche geöffnet haben soll, würde eine deutliche Entlastung sowohl für die Bedürftigen als auch für die freiwilligen Helfer bedeuten, so Willenbockel.
Es haben sich bereits 13 Ehrenamtliche verpflichtend für die Arbeit in der neuen Tafel-Außenstelle angemeldet, fünf weitere hätten Interesse bekundet. Ein Freiwilligen-Pool von 26 Helfern wäre optimal, so Willenbockel. Die Ehrenamtlichen können sich vor Beginn ihrer Tätigkeit bei der Tafel in Stade-Hahle ausprobieren.
Die Samtgemeinde rechnet mit laufenden Kosten in Höhe von 4.000 Euro pro Jahr. Zur Einrichtung der Ausgabestelle müsste die Samtgemeinde noch einmal rund 5.000 Euro ausgeben, heißt es aus dem Rathaus. In der Festhalle gebe es bereits eine Küche sowie Mobiliar, das genutzt werden könne, sagt Knut Willenbockel. Außerdem könne man auf diverse Sach- und auch Geldspenden zurückgreifen.
• Wer sich bei der Horneburger Tafel engagieren möchte, kann sich bei Louisa Hielscher unter Tel. 04163 - 868492 (Mehrgenerationenhaus) melden.
• Das Prinzip der Tafel besteht darin, „überschüssige“, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die über den Handel nicht mehr vertrieben werden können, zu sammeln und günstig an bedürftige Menschen zu verkaufen. Deutschlandweit gibt es knapp 1.000 Tafeln.