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Hudebrücke wird gesperrt

Polier Hermann Schürmann vor der Hudebrücke im trockengelegten Hafenbecken. In den kommenden Monaten wird der Brückenkopf abgerissen und neu aufgebaut

Sanierung am Fischmarkt: Passanten müssen bis Sommer auf provisorische Hafenquerung ausweichen

tp. Stade. Die historische Hudebrücke am Fischmarkt in Stade wird ab dieser Woche mindestens bis Juni gesperrt. Grund sind umfangreiche Sanierungsarbeiten an dem maroden, rund 400 Jahre alten Bauwerk.

Laut dem Polier der ausführenden Hamburger Baufirma Echterhoff, Hermann Schürmann (54), bleibt für Passanten vorerst ein schmaler Durchlass auf dem Bürgersteig der Brücke geöffnet. Später müssen Fußgänger und Radfahrer die bereits seit einigen Wochen fertige Holzbrücke über dem Hafenbecken ausweichen.

Für die Bauprofis gibt es viel zu tun: Die durch die Brücke verlaufenden Gas-, Wasser-, Strom- und Telekommunikationsleitungen müssen freigelegt und umgeleitet werden. Die tragenden Steinwände unter der Brücke werden in den kommenden Monaten durch eine moderne Stahlbetonkonstruktion ersetzt. Um das Erscheinungsbild der Brücke zu bewahren, werden die Stahlbetonmauern später wieder mit den alten Granitsteinen verkleidet. Damit die Stabilität der Brücke gewährleistet ist, bauen die Handwerker vorübergehend ein Traggerüst ein.

Die Hudebrücke bekommt zudem einen komplett neuen Oberbau aus Stahlbeton und Ziegelsteinen. Zuvor wird das bestehende Bauwerk bis zum Brückenbogen abgerissen.
Die Erneuerung der Brücke ist aus statischen Gründen dringend nötig: Auf der altersschwachen Hudebrücke stehen Häuser. Durch die Baumaßnahme werden die Gebäude nun von der Brücke getrennt.

• Die Brücken-Sanierung kostet rund 1,9 Millionen Euro.