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Immer noch Schlagloch-Alarm am Bahnübergang Dollern: "Maßnahme etwas aus dem Fokus geraten"

Schlagloch-Alarm: Autofahrer, die über den Bahnübergang in Dollern fahren, müssen weiterhin aufpassen
lt. Dollern. Es poltert und kracht noch immer, sobald ein Auto den Bahnübergang in Dollern überquert. Die tiefen Schlaglöcher, die dort trotz "Straßen- und Schienenliftings" Ende März klaffen und alle Verkehrsteilnehmer zur Weißglut treiben (das WOCHENBLATT berichtete) sind noch immer nicht verfüllt worden.
Dabei hatte Bahn-Sprecher Egbert Meyer-Lovis Mitte Juli auf WOCHENBLATT-Nachfrage noch berichtet, dass die Schlaglöcher "kurzfristig innerhalb der kommenden zwei Wochen ausgebessert werden sollen".
Auf erneute WOCHENBLATT-Nachfrage bei der Deutschen Bahn antwortet Sprecherin Sabine Brunkhorst mehr als fünf Wochen später nun: "Leider ist die Maßnahme aufgrund der Personalsituation (Urlaubszeit, Krankheit) etwas aus dem Fokus geraten."
Zwischenzeitlich sei aber eine Baufirma mit der Reparatur beauftragt worden. Die Firma werde mit der Straßenbehörde eine halbseitige Straßensperrung abstimmen. Der genaue Zeitpunkt stehe aber noch nicht fest. Die Deutsche Bahn bedauere die Verzögerung.
Auto- und Motorradfahrer, die den vielbefahrenen Bahnübergang als Zufahrt zur Autobahn und ins Alte Land nutzen, müssen sich also noch weiter in Geduld üben und versuchen, die Löcher so gut es geht zu umfahren.

Kommentar:
Dass die dringend nötige Ausbesserung der gefährlichen Schlaglöcher am Bahnübergang Dollern "etwas aus dem Fokus geraten" ist, klingt in den Ohren der Autofahrer, die dort täglich über die Schienen poltern, wie blanker Hohn. Seit einem halben Jahr ist es der Bahn nicht gelungen, tätig zu werden. Da drängt sich die Vermutung auf, dass dem Unternehmen die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht besonders wichtig ist. Lena Stehr