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Kaum noch Wasser im Hafen in Stade

Schlick im leeren Hafenbecken

Sanierung der historischen Hudebrücke am Fischmarkt beginnt / Kosten: 1,5 Millionen Euro

tp. Stade. In der "guten Stube" der Stadt Stade, dem alten Hafen, roch es vor einigen Tagen modrig und die Touristen blickten auf ein leeres Hafenbecken, in dem nur noch wenige flache Pfützen im schwarzen Schlick schimmerten. Das Wasser wurde abgelassen. Grund sind Bauarbeiten: Die historische Hudebrücke wird für 1,5 Millionen Euro umfassend saniert.
Rund um die marode Hudebrücke zwischen altem Hansehafen und Schwingekanal wird zunächst die Baustelle im trockengelegten Hafenbecken eingerichtet. Dann entsteht ein komplett neuer Brückenkern aus Stahlbeton. Das äußere Erscheinungsbild des mehr als 400 Jahre alten stadtbildprägenden Baudenkmals bleibt durch die Wiederverwendung alter Baumaterialien jedoch erhalten.
Die Restaurierung birgt bautechnische Schwierigkeiten. Zwei Häuser sind mit der Brücke baulich eng verbunden. In der ersten Bauphase, die etwa bis Jahresende dauert, werden die Brücke und die beiden Häuser voneinander getrennt. Die Häuser bekommen ein eigenes stählernes Stützwerk. Die Brückenwände werden erneuert und anschließend mit den alten Steinen verblendet. Ab 2014 sanieren die Spezialisten der mit dem Bau beauftragten Hamburger Filiale der "Echterhoff"-Baugruppe dann den Straßen- und Gehweg-Bereich der Brücke.
Die Baustelle wird mit Sandsack-Dämmen und Drainagerohren vor einlaufendem Wasser geschützt. Für Fußgänger wird eine Behelfsbrücke für errichtet.
• Die Stadt Stade hält die Anlieger mit Infobriefen über den Baufortschritt auf dem Laufenden. Zum Jahresende plant die Verwaltung einen Infoabend über den zweiten Bauabschnitt.