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Kein gutes Jahr für Storchenküken im Landkreis Stade

Viele Jungstörche im Landkreis Stade haben das nasse Frühjahr nicht überlebt (Foto: archiv)
(lt). Viele Jungstörche, die in diesem Jahr im Landkreis Stade geschlüpft sind, haben das regenreiche Frühjahr nicht überlebt. Diese traurige Bilanz zieht Weißstorchbetreuer Gert Dahms vom NABU. Von den 27 Storchenpaaren im Kreis seien bloß 26 Nachkommen am Leben, so Dahms.
Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatten 24 Storchenpaare insgesamt 43 Junge großgezogen.
Schuld am frühen Tod vieler kleiner Störche sei das anhaltend nasse Wetter gewesen, sagt der "Storchenvater". Die Eltern hätten keine Chance gehabt, ihren Nachwuchs trocken zu halten. Als Folge sei das Gefieder der Küken verklammt und die kleinen Adebare seien anfälliger für Krankheiten gewesen.
Gleichwohl ist sich Dahms sicher, dass die Natur alles wieder ausgleichen werde. "Im kommenden Jahr haben wir bestimmt mehr Glück", so der Weißstorchbetreuer.
Übrigens: Im restlichen Niedersachsen sind weit weniger Storchenküken gestorben. Den Landkreis Stade habe es mit Abstand am härtesten getroffen, sagt Gert Dahms.