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"Kein Hund wird als Kampfhund geboren"

Zahm gegenüber Mensch und Katzen. Dagmar Jaß' Staffordshire-Terrier-Mix (Foto: Dagmar Jaß)

Nach Attacken in Stade: Halterin sieht Rasse "American Staffordshire Terrier" zu unrecht verurteilt

(tp). In der Diskussion um wiederholte Angriffe auf Passanten sowie Hunde und andere kleinere Tiere durch einen von kritischen Beobachtern als gefährlicher "Kampfhund" eingestuften American-Staffordshire-Terrier-Mischling (kurz "Staff") in Stade und ähnlichen Vorfällen in Buxtehude meldet sich nun Tierfreundin Dagmar Jaß aus Elstorf bei Neu Wulmstorf zu Wort: "Ich finde die Bezeichnung 'Kampfhund' unangemessen. Es gibt Rasselisten-Hunde, aber ein Kampfhund ist meiner Meinung nach illegal für Kämpfe abgerichtet."

"Ich besitze einen 'Staff' - dieser ist menschenfreundlich und anhänglich", so Jaß. Auch vertrage sich der Hund mit ihren Katzen. Mit Schlagzeilen wie "Kampfhund-Panik im Stader Wohngebiet" werde diese Rasse zu unrecht verurteilt.

"Natürlich sollte kein Hund ohne Aufsicht durch die Gegend laufen und Hund oder Mensch beißen", räumt Jaß ein. Doch wenn das gleiche aber mit einem Schäferhund oder Jack Russel passiere, werde das Wort Kampfhund nicht verwendet. "Kein Hund wird als Kampfhund geboren." Was aus ihm werde, liege immer an dem Menschen am Ende der Leine.

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