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Keine Angst vor "Big Brother"

Kleine runde Kamera an der Ampelkreuzung Salztorswall/Hansestraße/Beim Salztor

Mini-Kameras an Ampelanlagen in Stade helfen, den Verkehrsfluss zu steuern

tp. Stade. Viele Autofahrer in der Innenstadt von Stade blicken verdutzt auf die Ampelmasten und fragen verunsichert: "Werde ich geblitzt oder gefilmt?". Grund: An den Lichtzeichenanlagen wichtiger Kreuzungen wurden kleine schwarze Kameras installiert. Doch die Stadt erteilt Entwarnung: Die optischen Geräte sind Teil einer neuen Ampelsteuerung und machen keine Bilder.
Seit Mitte März waren Ampeln im Stader Stadtgebiet immer wieder vorübergehend abgeschaltet worden. Im Auftrag der Stadtverwaltung waren Monteure der Firma "Jähnig Signalanlagen" aus Oldenburg in Stade unterwegs, um technische Komponenten zu erneuern, die Anlagen auf sparsame LED-Beleuchtung umzurüsten und dabei auch die Spezialkameras zur Verbesserung des Verkehrsflusses anzubringen. Vor einer „Big Brother“-Situation auf den Straßen der Hansestadt Stade brauchen sich die Autofahrer jedoch nicht zu fürchten. Die Kameras vom Typ "TrafiCam", die ihr elektronisches Auge auf die Fahrzeugreihe an der Haltelinien gerichtet haben, machen keine Fotos von Fahrer oder Nummernschild. Sie registrieren lediglich die Menge der Fahrzeuge, die sie als virtuelle Punkte auf der Fahrbahn wahrnehmen. Die Ampelsteuerung erkennt, ob gerade Autos oder Motorräder an der Kreuzung warten und die Ampel deshalb auf Grün geschaltet werden sollte.
Modernisiert wurden die Lichtzeichenanlagen an der Harsefelder Straße/Teichstraße, der Hansestraße/Beim Salztor, beiderseits der Hansebrücke, bei der "alten Regierung" und an der Kleinen Archivstraße. Laut Stadtbaurat Kersten Schröder-Doms geht die neue Kameratechnik Anfang Mai in Betrieb. Sie soll auf den Altstadtring sowie die Bremervörder, Harsefelder und Harburger Straße ausgeweitet werden.
• Die von den Kameras anonym erfassten Daten laufen in einem Computer in der Abteilung "Straßen und Brücken" im Rathaus zusammen.
• In Kameras und LED investierte die Stadt 100.000 Euro.