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Kirche trifft Landwirtschaft

Johann Knabbe, Vorsitzender des Landvolkbezirksverbandes Stade sagte: „Wo gelebt wird, wird auch gestorben." (Foto: oh/Sonja Domröse)
Vertreter aus Kirche, Landvolk und Landfrauen informieren sich in Bremervörder Hospiz

at. Landkreis. Das jährliche Treffen von Kirche und Landwirtschaft fand in diesem Jahr im „Hospiz zwischen Elbe und Weser“ in Bremervörde.
Die Mitarbeiter der Einrichtung begleiten seit Mai unheilbar Kranke unabhängig von Religion und Glaube auf den letzten Schritten ihres Lebens.
Das Hospiz sei ein Beitrag zur Weiterentwicklung des Lebens im ländlichen Bereich, sagte Landessuperintendent Dr. Hans Christian Brandy aus Stade. "Für viele Menschen aus den Dörfern wird es eine Möglichkeit sein, ihre Angehörigen in relativer Ortsnähe in einem guten Umfeld zu wissen.“
Johann Knabbe, Vorsitzender des Landvolkbezirksverbandes Stade sagte: „Wo gelebt wird, wird auch gestorben." Der Tod und das Vergängliche gehörten zum unabdingbaren Bestandteil landwirtschaftlichen Arbeitens. Dies werde leider nur allzu oft verdrängt. Daraus resultierten nicht selten Konflikte. Es sei daher wichtig, den Verbrauchern moderne Landwirtschaft zu zeigen und zu erklären.
Erstmals beim Treffen von Kirche und Landwirtschaft stellte sich Ricarda Rabe vor, die seit dem Frühjahr als Pastorin für den Fachbereich "Kirchlicher Dienst auf dem Lande" im Haus kirchlicher Dienste in Hannover tätig ist. Sie ist die erste Frau in diesem Amt und hat die Nachfolge des Landwirtschaftspastors Karl-Heinz Friebe übernommen.