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Klau-Schoko für arme Seebären

Im Kiosk der Seemannsmission: Mitarbeiter Vitor Fernandez (44, re.) verkauf Schokolade an Seemann Linaloto Lalihingoa (41) von der Pazifikinsel Tonga

Hamburger Seemannsmission ersteigert 750 Kilo Schokoriegel aus Stade für 2.500 Euro

tp. Stade. 750 Kilo süßes Diebesgut sind nun in besten Händen. Die von der Stadt Stade im Internet unter www.zoll-auktion.de versteigerten Schokoriegel, die bei der Kontrolle eines bulgarischen Transporters durch die Polizei in Winsen auf der A7 sichergestellt worden waren (das WOCHENBLATT berichtete), gingen für das Mindestgebot von 2.500 Euro an den Seemannsclub "Duckdalben" in Hamburg.
8.105 Interessenten hatten die Online-Versteigerung der Süßigkeiten, die vermutlich aus Diebeszügen stammen, beim "Zoll-eBay" angeklickt. Doch nur Diakon Jan Oltmanns (57), Chef der Hamburger Seemannsmission, setzte ein Gebot ab. Der Hammer fiel am vergangenen Freitag kurz nach 11 Uhr. Bei der Seemannsmission freut man sich nun über 280 Packungen Duplo, 17 Packungen Pistazien, 140 Packungen Ritter Sport und vieles mehr. Der Hammer fiel am vergangenen Freitag kurz nach 11 Uhr.
Süßwaren und Knabberzeug waren von der zuständigen Gerichtsstadt Stade in einem städtischen Bunker im Ex-Kasernenquartier Ottebeck zwischengelagert worden. Sie werden in den kommenden Tagen von Mitarbeitern der Hamburger Seemannsmission abgeholt und dann im Kiosk der christlichen Einrichtung am Hafen verkauft.
"Seeleute aus aller Welt lieben deutsche Schokolade", sagt Jan Oltmanns. Weil die meisten Seebären über nur wenig Einkommen verfügen, will die Seemannsmission Mars-Riegel, Milka-Schokolade und die anderen Leckereien "zum günstigen Dollarkurs" an die armen Seebären weitergeben.