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Kleine Fischotter-Sensation im Landkreis Stade

Fischotter gehören zu den bedrohten Tierarten (Foto: pixelio/Rudolpho Duba)
lt. Stade. Das ist eine tierische Sensation: Im Landkreis Stade gibt es zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder Fischotter-Nachwuchs. Der Beweis dafür ist allerdings tragisch. Ein Fischotter-Junges wurde auf der Landesstraße 124 im Raum Stade (Hagen-Steinbeck) überfahren. Experten des Kreis-Naturschutzamtes gehen davon aus, dass das Tier im Bereich des Schwingetals oder seiner Nebenbäche zur Welt gekommen ist. Fischotter-Weibchen werfen bis zu vier Junge.
Der aktuelle Fund lasse auf ein dauerhaftes Vorkommen und eine erfolgreiche Reproduktion dieser bedrohten Tierart im Landschaftsschutz- und Natura-2000-Gebiet Schwingetal schließen, so Landrat Michael Roesberg.
Bereits vor zwei Jahren waren im Alten Land zwei ausgewachsene Fischotter unter die Räder gekommen. Damals war jedoch nicht auszuschließen, dass es Tiere auf der Wanderschaft waren.
In der Niederelberegion sind Fischotter-Vorkommen nur an der Este im Landkreis Harburg, am See in Bad Bederkesa (Landkreis Cuxhaven) und in den Nachbarkreisen Dithmarschen und Steinburg bekannt.