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Kunst als "i-Tüpfelchen" für die Wallanlagen

Das "Karussell" der kanadischen Installationskünstlerin und Malerin Katharine Harvey soll auch nach dem Ende der Ausstellung im September stehen bleiben
lt. Stade. Als ein "i-Tüpfelchen" für die historischen Wallanlagen und ein "Sahnehäubchen, mit denen die Grün- und Wasserlandschaft aufpoliert wird" bezeichnete Stades stellvertretender Bürgermeister Klaus Quiatkowsky das einzigartige Skulpturenprojekt, das am Sonntag in Stade offiziell eröffnet wurde.
Kurator Rik Reinking konnte 21 internationale Künstler für die außergewöhnliche Kunstausstellung gewinnen, in der Besucher die Werke nicht nur entdecken, sondern auch ausprobieren können.
Die Künstler haben dabei bewusst Bühnen, Spielflächen und Aktionsräume geschaffen. Manche Werke sollen irritieren, Fragen aufwerfen und Unverständnis hervorrufen und so Emotionen beim Besucher wecken - wie z.B. das Schild mit der Aufforderung: "Essen Sie gestern einen Apfel" von Matthias Berthold.
Das "Karussell" der kanadischen Künstlerin Katharine Harvey spielt mit Lichtreflexen und soll die Wahrnehmung des Betrachters anregen. Das Werk wird nach dem Ende der Ausstellung im September 2013 an den Wallanlagen stehen bleiben.
Dass der Skulpturenpfad entstehen konnte, sei vor allem dem Stadtarchäologen Dr. Andreas Schäfer geschuldet, so Quiatkowsky. Er lobte Schäfer für dessen Ausdauer und Kreativität sowie seine Kontakte in die Hamburger Kunstszene, ohne die das Projekt nicht hätte realisiert werden können. Auch zahlreiche Sponsoren haben die Kunstausstellung unterstützt.
Weitere Infos zum Skulpturenprojekt erhalten Besucher täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 20 Uhr im Infopoint am Stader Bahnhof.
Führungen finden immer samstags um 15 Uhr statt. Buchung unter Tel.: 04141 - 401410 oder per Mail an andreas.dr.schaefer@stadt-stade.de