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Landkreis Stade bittet: Sofort den Wolfsberater informieren!

tp. Landkreis Stade. Mehrere mögliche Wolfsbegegnungen und Fährten, die von Wölfen stammen könnten, sowie zwei gerissene Schafe im Land Kehdingen: Der Verdacht hat sich erhärtet, dass Wölfe jetzt auch im Landkreis Stade angekommen sind (das WOCHENBLATT berichtete). Nun richtet die Kreisverwaltung den dringenden Appell an die Öffentlichkeit: Wenn gerissene Nutztiere gefunden werden, sofort einen Wolfsberater informieren und am Ort des Geschehens nichts verändern! Nur dann, so Wolfsberater Uwe Seggermann, könnten vor Ort DNA-Proben gesichert werden.

Der genetische Fingerabdruck sei der sicherste Nachweis, dass ein Wolf zugeschlagen habe. Werde das getötete Tier unsachgemäß angefasst und abtransportiert oder hätten Hunde oder andere Tiere Zugang zu der Beute, sei es für den DNA-Nachweis zu spät, erklärt Seggermann.

So geschehen am Dienstag vergangener Woche in Oederquart. Zwei Schafe waren auf den Wiesen nahe der Oste gerissen worden. Der Halter informierte den Wolfsberater, brachte die Tiere aber in einen Schuppen, wo sie beispielsweise vor Katzen ungeschützt lagen. Zwar waren die Bisse an den Schafen nicht wolfstypisch, aber ein gut acht Zentimeter breites Trittsiegel (Fußspur) könnte von einem Wolf stammen - oder von einem großen wildernden Hund, so Seggermann. Hunde- und Wolfsspuren seien schwer zu unterscheiden.

• Kontakt zu Wolfsberater Uwe Seggermann, Tel. 0151 - 40510117.