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Landkreis Stade investiert zehn Millionen Euro

Der Anbau mit dem neuen Haupteingang des Kreishauses hinter dem jetzigen Verwaltungsgebäude "Am Sande 4" (Foto: Landkreis Stade)
bc. Stade. Die Landkreis-Verwaltung baut an - für mehr Bürgerfreundlichkeit und Mitarbeiter-Zufriedenheit! Zehn Millionen Euro investiert Landrat Michael Roesberg nach einstimmigen Votum der Kreispolitik in den Bau eines neuen Bürgerservicebüros, 110 weitere Büros, vier moderne Besprechungsräume sowie Labore für Veterinär- und Umweltamt. Im Frühsommer 2017 werden Teile der Verwaltung in den Anbau im Innenhof des Kreishauses am Platz „Am Sande“ einziehen.

Am vergangenen Freitag unterzeichnete Roesberg die Verträge mit den Bauunternehmen: „Ich freue mich sehr, dass es jetzt losgeht.“ Der Neubau stärke die Kreisverwaltung als modernes Dienstleistungszentrum, so Roesberg. Zum Hintergrund: Bislang sind die rund 800 Mitarbeiter der Kreisverwaltung auf mehrere Standorte in Stades Altstadt verteilt und arbeiten zum Teil unter schwierigen räumlichen Verhältnissen.

Verbunden mit dem Kreishaus (Am Sande 2) und dem benachbarten Verwaltungsgebäude (Am Sande 4) soll der drei- bis viergeschossige, rot verklinkerte Neubau (4.380 Quadratmeter) das bestehende Ensemble barrierefrei ergänzen. Der Haupteingang wird künftig direkt ins Foyer des Neubaus führen.

„Energetisch und im Sinne des Klimaschutzes ist der Neubau hervorragend ausgestattet“, erläutert Kreisbaurat Hans-Hermann Bode. Zwar scheiterte der Plan für eine Solaranlage auf dem Dach an der Gestaltungssatzung der Stadt Stade, dafür wird aber eine moderne Luft/Wasser-Gaswärmepumpe installiert.

Eine Arbeitsgemeinschaft der Bauunternehmen „J.Lindemann“ aus Stade und „Matthäi-Schlüsselfertigbau“ aus Verden wird das neue Kreisgebäude im Zuge einer öffentlich-privaten Zusammenarbeit (PPP) realisieren. Architekt ist der Braunschweiger Gregor Dreischhoff.