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Matze Knop: "Das Adrenalin gibt mir die Energie"

Matze Knop geht mit seinem Programm "Platzhirsche" auf Tour. (Foto: Nicola Borgmann)
mk. Stade. Matze Knop (38) kommt nach Stade. Am Freitag, 22. November, will der Comedy-Star im Stadeum die Lachmuskeln seiner Fans strapazieren. Bekannt ist der gebürtige Lippstädter für seine Fußballer-Parodien. Seine Version des "Kaisers" Franz Beckenbauer ist Kult. Das WOCHENBLATT hat mit dem Comedian gesprochen:
WOCHENBLATT: Wollten Sie schon immer Entertainer werden?
Matze Knop: Ich war nie der Klassenclown. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass ich Menschen gut imitieren kann. Dass ich jetzt auf großen Bühnen stehe, habe ich früher nie gedacht.
WOCHENBLATT: Wie reagieren die Prominenten, die Sie parodieren?
Knop: Zum Glück ganz gut. Einige kenne ich auch privat, wie zum Beispiel Franz Beckenbauer. Natürlich achte ich darauf, dass ich respektvoll bleibe.
WOCHENBLATT: Gehen Ihnen auch mal die Ideen aus?
Knop: Gott sei Dank nicht. Ich habe immer Ideen. Aber wenn sie mir mal ausgehen sollten, habe ich sehr kreative Menschen um mich herum, die mir auf die Sprünge helfen. Ich arbeite eng mit meinem Bruder zusammen. Gemeinsam haben wir eine Single aufgenommen. Ich als "G.G. Merkel" singe das Lied "Pilot". Die Single ist zum Schlagerhit mit dem höchsten Neueinstieg von null auf vier der DJ Top 100 Charts geworden.
WOCHENBLATT: Wie lange dauert es, sich auf eine Rolle vorzubereiten?
Knop: In der Regel drei bis sechs Wochen. Erst einmal muss ich mich in die Rolle einfinden. Sehr wichtig ist dabei die richtige Tonlage. Ich übe dann solange, bis ich wie die Person klinge, die ich imitiere. Erst danach wird die Maske angefertigt.
WOCHENBLATT: Spiegelt sich Ihre Arbeit in ihrem Privatleben wieder?
Knop: Mein berufliches und privates Leben kann ich eigentlich gut auseinander halten. Nur hin und wieder lache ich wie Beckenbauer.
WOCHENBLATT: Sind Sie aufgeregt vor Auftritten?
Knop: Ja klar, das gehört dazu. Lampenfieber habe ich immer. Das Adrenalin gibt mir die notwendige Energie für meine Auftritte.
WOCHENBLATT: Brauchen Sie zwischendurch eine kreative Pause?
Knop: Auf jeden Fall. Ich mache mindestens zweimal im Jahr Urlaub. Ich bin ganz froh, wenn ich abschalten kann. Es kommen einem die besten Ideen, wenn man Langeweile hat.
• Tickets: www.stadeum.de.