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Mehr Fahrradständer und ein Duschhaus

Der Wohnmobilstellplatz bekommt innnerhalb der nächsten zwei Jahre ein Service-Gebäude mit Duschen und WC (Foto: tp)
bc/tp. Stade. „Was soll in Stade angepackt werden?“ Das fragten wir in der vergangenen Ausgabe unsere Leser. Ergebnis: Es sind oft nicht die großen politischen Angelegenheiten, mit denen sich Bürger tagtäglich auseinandersetzen. Vielmehr bewegen unsere Leser die kleinen Missstände, die vermeintlich schnell abzustellen sind. Lesen Sie an dieser Stelle nur einige Hinweise:

• Für den Stader Wohnmobilstellplatz an der Schiffertorsstraße, der kürzlich zu Deutschlands zweitbestem Stellplatz gekürt wurde, wünscht sich Hans-Heinrich Peters (70) aus Stade den Bau des „schon lange in Aussicht gestellten Dusch- und Toilettenhauses“ sowie den Ersatz des groben Schotter-Belages durch Rasenflächen oder feines Granulat. Zumindest bei dem Service-Gebäude mit Sanitäranlagen hat Egon Ahrens, Geschäftsführer der Stade Tourismus-GmbH, gute Nachrichten: Nutzer können in rund zwei Jahren mit einem Neubau rechnen. Der Schotterbelag soll allerdings bleiben. Wegen der Gefahr des Nässe-Staus ziehe die Tourismus-GmbH Rasenflächen nicht in Betracht.

• Delia Schulenburg (46) aus Stade ist leidenschaftliche Fahrrad-Fahrerin: „Ich wünsche mir von der Stadt mehr und bessere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.“ Nicht nur am Bahnhof, auch in der Innenstadt seien die Rad-Parkplätze nur rar gesät. Viele Fahrradständer seien verbogen, wie z.B. „Am Sande“. „Dort kann man sein Rad nicht sicher abstellen“, klagt die Frau. Sie weist darauf hin: „Für eine Region, die mit Fahrradtourismus wirbt, finde ich das echt peinlich.“

• Auch die Verkehrsbelastung der Bremervörder Straße ist ein Thema, das Leser bewegt. Der zunehmende Durchgangsverkehr von Lkw aus dem Stader Seehafen sorgt bei Anwohnern für nicht mehr hinnehmbare Lärm- und Abgasbelastungen. Etwa 15.000 Fahrzeuge fahren pro Tag auf dieser innerstädtischen Straße, schreibt Leser Jürgen Mittelstädt. Hier müssten Politik und Verwaltung dringend handeln.