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Mehr Luxus für Campingfans in Stade

Stade Tourismus-Geschäftsführer Egon Ahrens
bc. Stade. Insgesamt 12.000 Übernachtungen zählt die Stade Tourismus GmbH auf dem Wohnmobil-Stellplatz an der Schiffertorsstraße pro Jahr. Reisemobilisten sind eine wichtige Zielgruppe, sorgen sie doch für ordentlich Umsatz bei den Einzelhändlern und Gastronomen in der Innenstadt. Um den Campingfans künftig mehr Luxus bieten zu können, investiert die Stadt 250.000 Euro in ein neues Servicegebäude. Seit zwei Jahren laufen die Planungen. Am 4. Oktober soll der Bau starten. Viele Gäste hatten sich genau so ein Gebäude in Stade gewünscht.

Der Flachdachbau wird Toiletten, vier größere Badezimmer für Familien, einen behindertengerechten Sanitärbereich, einen Waschraum, ein Informationsbüro mit Verkaufsraum für Souvenirs und alltägliche Dinge sowie einen überdachten Außenbereich für Spülbecken beherbergen. Das Gebäude wird dort am Eingang errichtet, wo derzeit noch das kleine Holzhäuschen steht. Auf einer großen Terrasse sollen künftig Veranstaltungen stattfinden.

Geplant ist die Einrichtung eines speziellen Kartensystems, damit die Gäste den kostenpflichtigen Service auch nutzen können, wenn gerade kein Personal vor Ort ist. Die Anzahl der Stellplätze von 79 bleibt gleich. „Wir hätten die Option gehabt zu erweitern, haben uns aber aus wirtschaftlichen Gründen dagegen entschieden“, sagt Stade Tourismus-Geschäftsführer Egon Ahrens.

Für die Tourismus-Gesellschaft als Pächter ist der Platz auch in der aktuellen Größe eine Einnahmequelle. Die Kosten von 250.000 Euro muss die GmbH vollständig und mit Zinsen an die Stadt zurückbezahlen. Auch wenn das Unternehmen eine 100-prozentige Tochter der Stadt ist und 300.000 Euro pro Jahr an Zuwendungen erhält, steht sie im Wettbewerb. Ahrens: „Alles, was wir machen, muss sich rechnen.“

Während der Bauphase kostet die Übernachtung statt 9,50 Euro nur fünf Euro. Ist das Servicegebäude zur neuen Saison im Frühjahr 2017 fertiggestellt, wird die Gebühr für einen 24-Stunden-Aufenthalt „moderat ansteigen“, kündigt Ahrens an.