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Mehr Seefahrer besuchen die Clubs der Seemannsmission

Seemannsdiakonin Kerstin Schefe (v. li.), Referent für Kirche und Arbeitswelt Wulf Gräntzdörffer, Seemannspastor Werner Gerke und Landessuperintendent Hans Christian Brandy stehen im Hafen in Bützfleth.
at. Stade-Bützfleth. Steigende Besucherzahlen und steigende Einnahmen - die Mitglieder der Deutschen Seemannsmission Bremenhaven legten während dem Jahrestreffen im Seemannsclub "Oase" in Bützfleth die Zahlen aus dem vergangenen Jahr vor. Die Seemannsmission Hannover ist an drei Standorten in Deutschland vertreten. Der Club "Welcome" in Bremerhaven verzeichnete nach Angaben der Mission 30.000 Besucher, in Cuxhaven waren es 2.000 Gäste - das sind 90 Prozent mehr als 2012 - und in der "Oase" nutzten 4.600 Seefahrer das Angebot. Das waren 300 mehr als im Vorahr. Den drei Seemannsmissionen stehen 1,8 Millionen Euro zur Verfügung. "Die Zahlen sind sehr erfreulich", sagte Hans Christian Brandy, Landessuperintendent für Stade. Die Jahresabschlüsse seien in den vergangenen Jahren gestiegen, so Brandy. "In anderen Bereichen der Kirche ist das anders", sagte Werner Gerke, Seemannspastor aus Bremerhaven. Mehr Spenden seien eingegangenen und die Landeskirche aus Hannover habe der Seemannsmission mehr Kirchensteuer zugesprochen. Außerdem würden die Rehdereien eine freiwillige finanzielle Abgabe leisten.
Insgesamt gibt es in Deutschalnd und im Ausland jeweils 16 Misssionen. Im Ausland kooperieren die Mitarbeiter mit anderen Institutionen.
Die Leiter und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Clubs bieten den Seefahrern neben Kleidung und Telefonkarten, einen kostenlosen Internetzugang. Außerdem organisieren die Mitarbeiter regelmäßig Grillabende. In Bremerhaven gibt es Schlafmöglichkeiten. Wenn die Seefahrer das Schiff nicht verlassen können, kommen die Seemannsdiakone an Bord und bringen unter anderem Zeitungen aus der Heimat.
Es engagierten sich nach Angaben der Seemannsmission im vergangenen Jahr außerdem mehr Ehrenamtliche in den Clubs.
Der Vorstand siehe die Einrichtungen darüber hinaus gut in die Städte und Häfen integriert.