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"Meine Oma hat 'ne Meise!"

Loui Meier hat die Meise schon im Schlafzimmer seiner Großmutter beobachtet
lt. Horneburg. Loui Meier (5) findet eigentlich nicht, dass seine Großmutter Birgit Anbergen nicht ganz bei Verstand ist. Trotzdem sagt er: "Oma hat 'ne Meise!". Und das stimmt tatsächlich. Eine junge Kohlmeise flattert seit rund zwei Wochen jeden Abend zwischen 18.30 und 21.30 Uhr ins Schlafzimmer der Anbergens in Horneburg, macht es sich auf dem Fensterrahmen gemütlich und fliegt am nächsten Morgen wieder zu ihren Artgenossen nach draußen.
Auch Loui hat den Vogel schon gesehen und ihn gleich auf den Namen "Edda" getauft. Und Edda kommt anscheindend aus einem guten Grund immer erst abends zu Besuch. Schließlich prangt im Schlafzimmer folgender Spruch an der Wand: "Der frühe Vogel kann mich mal".
Als "später Vogel" ist klein Edda ein gern gesehener Gast im Haus von Birgit Anbergen. Die Tierfreundin beherbergt außerdem noch zwei Cocker Spaniel und acht Landschildkröten.

Die Redensart "einen Vogel oder eine Meise haben" geht übrigens auf einen alten und verbreiteten Volksglauben zurück, demzufolge Geistesgestörtheit durch Nisten von Tieren im Kopf verursacht wird.