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Miet-Zoff mit tragischem Ende in Stade

"Ich bin am Ende": Suzanna Peron mit ihrem Hab und Gut, das seit einigen Tagen unter einer Folie im Freien lagert

Nach Blitz-Rauswurf: Mieterin landet buchstäblich auf der Straße / Eigentümerin weist Vorwürfe zurück

tp. Stade. Mieterin Suzanna Peron (59) aus Stade hängt nach einem Rauswurf aus ihrer Wohnung in Stade in der Luft. Sie gibt der Vermieterin*, mit der sie seit Langem im Clinch liegt, die Schuld an der Situation.

Am Sonntag, 30. April, endete das Mietverhältnis mit einer fristgerechten Kündigung wegen Eigenbedarfs. Doch - angeblich wegen kurzfristiger Terminunstimmigkeiten - sei sie in ihrer Wohnung geblieben, sagt Suzanna Peron. Dann sei die Vermieterin gegen 14 Uhr mit mehreren Helfern angerückt, die die Wohnung innerhalb einer halben Stunde räumten.
Suzanna Peron rief die Polizei, die dafür sorgte, dass sie bis auf Weiteres in der Wohnung bleiben darf.

Die Vermieterin, die im Erdgeschoss des Hauses wohnt, zeichnet ein anderes Bild von der Vorgeschichte. Das Mietverhältnis sei von Anfang an auf begrenzte Zeit angelegt gewesen. Zwar habe Suzanna Peron stets pünktlich ihre Miete überwiesen, ansonsten aber die Wohnung verkommen lassen, die Ruhe und das Gemeinschaftsleben gestört. Als sie trotz der von ihr akzeptierten Kündigung die Wohnung nicht verließ, habe sie die Räumung veranlasst, so die Vermieterin. Sie habe Suzanna Peron angeboten, auf ihre Kosten für drei Tage ein Hotel zu beziehen und die Möbel in einer Garage zu lagern. Beides habe sie abgelehnt.Für eine endgültige Trennung von der ungeliebten Mieterin bleibt der Eigentümerin wohl nur der langwierige Rechtsweg der Räumungsklage. Von Rechts wegen hat Suzanna Peron Bleiberecht.

*Namen der Redaktion bekannt