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Mit "Schüffel" und "Krönke"

Mit "Krönke" und "Schüffel": die Kaufleute- und Schifferbrüder Detlef Waller (li.) und Wolfgang Feht (Foto: Foto: Schattke)

Stiftungsfest der Stader Kaufleute- und Schifferbrüderschaft

lt. Stade. Eine Premiere gab es jetzt beim 457. Stiftungsfest der Stader Kaufleute- und Schiffer-Brüderschaft im Königsmarcksaal des Stader Rathauses. Mit Pastorin Sonja Domröse und Bürgermeisterin Silvia Nieber hielten zum ersten Mal in der jahrhundertelangen Geschichte der Brüderschaft zwei Frauen eine Rede.
Silvia Nieber bezeichnete die Vereinigung als "etwas andere Stader Brüderschaft", da sie z.B. als einzige schon sehr früh feste Einkommen aus Pacht und Miete bezog und die Stader Brandschutzordnung entwarf, die später von der Stadt übernommen wurde.
Sonja Domröse ging in ihrem Tischgebet auf das Motto der Brüderschaft "allens den Armen tom Besten" ein und würdigte, wie alle anderen Redner auch, die zahlreichen sozialen Aktivitäten der Stader Kaufleute- und Schiffer- Brüderschaft.
Dazu zählen u.a. die Unterstützung von behinderten Kindern aus sozial schwachen Familien, die Ausstattung von Kita-Kindern mit Winterbekleidung, die Förderung der musikalischen Früherziehung sowie die von naturwissenschaftlich und technisch sehr begabten Jugendlichen.
Zwischen den Gängen des Festmahls fand die traditionelle Papierschlacht statt, bei der jeder, der beim Werfen von Papierschnipseln "erwischt" wird, eine Spende leisten muss.
Im Anschluss an das Festmahl folgte das traditionelle Menuett von Angehörigen der Brüderschaft und deren Frauen sowie ein Tanz mit "Schüffel" und "Krönke", den typischen Insignien der Stader Kaufleute- und Schiffer-Brüderschaft. Die "Schüffel" ist eine Schaufel, die Krönke eine zweizinkige Forke mit einem zurückweisenden dritten Zinken. Der Ursprung der beiden Gerätschaften konnte bis heute nicht vollständig geklärt werden.
www.bruederschaft-stade.de