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Moorwettern in Stade: Wer kümmert sich denn nun?

Carsten Meyer (li.) und Wolfgang Klencke stehen am ursprünglichen Rand des Asphaltweges, der inzwischen fast komplett zugewuchert ist
bc. Stade. Die Verwahrlosung der Hollerner Moorwettern und deren Umgebung beklagen Anwohner der Hohenfriedberger Straße in Stades Altländer Viertel. Das WOCHENBLATT mischt sich ein und schaut sich die Lage vor Ort an. Es stimmt: Hier entsorgen Leute haufenweise illegal Grünabfälle, auch Plastikmüll und Renovierungsschutt ist dabei.

Darüber hinaus sind die gepflasterten Wanderwege entlang der Wettern bis auf einen schmalen Streifen fast vollständig mit Unkraut zugewuchert, teilweise versperren Sträucher den Weg. Die Pflastersteine sind schon gar nicht mehr zu sehen.

Im Zuge der noch laufenden Sanierung des Altländer Viertels soll das Gebiet eigentlich ein Naherholungsgebiet werden. Die ersten Parkbänke wurden bereits aufgestellt, was bisher nur zu noch mehr Müll und Abfall geführt hat - und laut Anwohner auch zu vermehrten Polizeieinsätzen aufgrund von Ruhestörungen.

„Hier rund um die Hohenfriedberger Straße kümmert sich niemand um die Entsorgung des Mülls oder die Grünpflege. Trotz mehrfacher Beschwerden bei der Stadt und beim Landkreis passiert nichts“, klagen die Nachbarn Wolfgang Klencke und Carsten Meyer.

Fakt ist, dass die Stadt für wilde Müllablagerungen innerhalb des Stadtgebietes zuständig ist, der Landkreis für diejenigen außerhalb der Stadt im Wald oder auf Feldern und Wiesen. Den Anwohnern ist es relativ egal, wer sich um die Abholung des Mülls oder auch die Pflege der Grünanlage kümmert. Hauptsache es geschieht etwas. Das WOCHENBLATT bleibt am Ball.