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Musik und Lesungen genießen

Kabellose Hörtechnik im Restaurant des "Katharinenhof": die Pflegedienstleiterinnen Birgit Schlicht (li.) und Mandy Burfeindt (re.) mit Eleonore Jahnke vom Heimbeirat (2. v. li.) und Ingrid van Santen (HoB)

Barrierefreies Hören in der Pflegewohnanlage "Katharinenhof"

tp. Stade. Wieder ein Erfolg für den Stader Verein "Hören ohne Barriere" (HoB), der für den Einsatz moderner Hörtechnik im gesamten Stadtgebiet wirbt: Im Restaurant der Pflegewohnanlage "Katharinenhof" gibt es jetzt eine sogenannte induktive Höranlage. Damit ist der "Katharinenhof" die erste Pflegewohnanlage mit der modernen Hörtechnik in Stade.
Mit den Spezialapparaten wird Sprache oder Musik mit einer elektromagnetischen Methode kabellos auf Hörgeräte übertragen. Dazu muss das Hörgerät mit einer besonderen Telefon-Spule ausgestattet sein, die Magnetwellen in Töne umwandelt. Alternativ können Kinnbügelhörer benutzt werden.
Im "Katharinenhof" wurde die Technik auf Initiative von Eleonore Jahnke (99) vom Heimbeirat angeschafft. Bei der Inbetriebnahme am vergangenen Mittwoch war Ingrid van Santen, HoB-Schatzmeisterin, dabei. Der technisch versierte Hausmeister Egon Wichern hatte die sogenannte Hörschleife im Restaurant des "Katharinenhof" installiert. HoB stand ihm dabei beratend zur Seite. Nun können Hausbewohner mit Hörbeeinträchtigung problemlos an Musikveranstaltungen, Lesungen und Co. teilhaben.
Nach Angaben der Pflegedienstleiterinnen Mandy Burfeindt und Birgit Schlicht soll die Hörtechnik demnächst auch in weiteren Wohnbereichen eingeführt werden.
In Stade gib es die Induktionstechnik unter anderem im Kreishaus und bei der Touristinformation, wo sie bei Kreistagssitzungen beziehungsweise bei Stadtführungen zum Einsatz kommt.