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NABU im Landkreis Stade will Mitgliederzahl auf 1.500 verdoppeln

Das Studenten-Werbeteam und NABU-Vertreter (hi. v. li.): Bernd Unglaub, Martin Kogge, Artjem Riegen, Christian Heeren Rüdiger Wohlers, sowie (kniend v. li.) Tina Schwalbe, Laura Fahlbusch und Jacqueline Sehrer (Foto: NABU Stade)

Artenschutz im Aufwind / Ziel: wieder mehr Bezug zur Natur

tp. Stade. Seine bislang größte Werbeaktion für neue Mitglieder hat der Naturschutzbund NABU im Landkreis Stade jetzt begonnen. „Wir starten durch“, berichtet der Vorsitzende Manfried Stahnke: „Unsere Erfolge im Natur- und Artenschutz brauchen dringend weiteren Rückenwind aus der Bevölkerung. Ein Schwerpunkt ist auch der weitere Ausbau der Kinder- und Jugendarbeit, denn wenn Kinder keinen Bezug zur Natur finden, hat die gesamte Gesellschaft in Zukunft ein großes Problem.“

Der NABU bietet ein umfangreiches Exkursions- und Veranstaltungsprogramm, um Kindern und Erwachsenen die heimische Natur näher zu bringen. Zudem wolle der NABU seine bereits erfolgreichen Artenschutzprojekte weiter ausbauen. Als Beispiel nennt Stahnke den Schutz von Fledermäusen, Waldohreulen, Schwalben und Amphibien. Unter anderem sollen eine Feuchtwiese in Fredenbeck und eine ehemalige Kiesgrube in Agathenburg zu wertvollen Lebensräumen für Libellen, Amphibien, Vögel und Schmetterlinge werden.

"Unser Ziel ist es, die Mitgliederzahl von derzeit rund 600 auf 1.500 zu erhöhen“, so Stahnke. Ein-NABU-Werbeteam aus Studenten wird in den kommenden Wochen in Stade, Buxtehude und in den Gemeinden an den Haustüren um Interessenten werben.