Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Nach sieben Jahren das Aus

Bärbel Roese, ehrenamtliche Basar-Verkäuferin, räumt einen Karton mit gespendeter Kinderkleidung aus

Basar "Hilfe für Afrika" in Stade schließt / 65.000 Euro für Äthiopien gesammelt

tp. Stade. Der kleine "Basar für Afrika" an der Bungenstraße in der Altstadt von Stade hat viele treue Stammkunden im gesamten Landkreis. Nun schließen die ehrenamtlichen Betreiberinnen schweren Herzens den beliebten Second-Hand-Laden.
"Der Mietvertrag läuft aus", erklärt Bärbel Roese (71), die den wohltätigen Shop mit einer Handvoll freiwilliger Helferinnen aus dem Verein „Hilfe für Afrika - Freundeskreis Äthiopien“ erst im Altländer Viertel, dann an der Bungenstraße sieben Jahre betrieben hat. Die seinerzeit mit der Stadt Stade und dem Hausbesitzer vereinbarten günstigen Mietkonditionen werde es an keinem anderen Ort geben, so Roese.
Die engagierten Damen blicken auf erfolgreiche ehrenamtliche Arbeit zurück: Insgesamt wurden durch den Verkauf von gespendeten Kleidern, Büchern, Geschirr, Dekoration, Spielzeug und Co. rund 65.000 Euro gesammelt. Das Geld floss an die von dem Schweizer Ehepaar Kathryn und Max Robinson gegründete Organisation „Rainbows for Children“, die Schulen in Äthiopien finanziell unterstützt. Unter anderem wurden in der Stadt Mekele Schulen für Kinder errichtet, deren Eltern durch Kriegsfolgen invalide sind.
• Zum Abschluss wollen die Basar-Betreiberinnen eine Tombola für den guten Zweck veranstalten. Derzeit sammeln die Ehrenamtlichen Preise bei Geschäftsleuten in der Region.
• Geöffnet ist noch bis Ende Juni montags bis donnerstags, jeweils von 14 bis 18 Uhr.