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"Nahverkehrsplan zementiert Stillstand"

Die Anzahl der Busse in Jork ist sehr überschaubar (Foto: tp)
Jorker Arbeitsgruppe kritisiert den Landkreis für fehlende Verbesserung der öffentlichen Anbindungen

am. Jork. Die Anbindungen im öffentlichen ÖPNV-Nahverkehr sollte eigentlich besser werden. Dafür hatte sich extra eine Arbeitskreis aller politischen Fraktionen im Jorker Gemeinderat gebildet. 2013 erarbeiteten sie ein Konzept, das bei der Neuerarbeitung des Nahverkehrsplans für den Landkreis berücksichtigt werden sollte. Sie forderten unter anderem bessere Anbindungen, vor allem abends und am Wochenende nach Buxtehude und Hamburg sowie die Verlängerung der Linie 150 von Altona bis nach Jork. "Von unseren Vorschlägen ist nicht viel übrig geblieben", sagt Grünen-Ratsmitglied Harm-Paul Schorpp, Vorsitzender der Arbeitsgruppe. "Der Nahverkehrsplan, der die Region fördern sollte zementiert den Stillstand." Die Idee, den Autoverkehr zu senken sei damit verfehlt. Schorpp weist vor diesem Hintergrund auch auf die überfüllten Straßen und die nicht tragbare Verkehrssituation im Alten Land hin.
"Der Landkreis will die Mehrkosten nicht tragen", sagt Schorrp. Das einzige, was verbessert wurde, ist die Koordinierung der Busfahrtzeiten an einigen Knotenpunkten. Das sei aber auch nicht mit Kosten verbunden, sagt Schorpp. Der Landkreis habe unter anderem auf die Einführung von AST-Bussen verwiesen. Dies aber bedeute erhebliche Merhkosten für Pendler und Reisende. "Das Ergebnis ist schon ziemlich traurig," so Schorpps Fazit.