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Neu-Geschäftsfrau: "Ich liebe das Flair der Großen Schmiedestraße"

Simone Sebastian (47) traut sich was. Sie will im Sommer ihr Geschäft eröffnen. Selbstständig war die Frau zuvor noch nie
bc. Stade. Sie traut sich was. Simone Sebastian nimmt ihr Herz in beide Hände und wagt den Schritt in die Selbstständigkeit. Die 47-jährige kaufmännische Angestellte aus Stade will in Stades Problem-Fußgängerzone „Große Schmiedestraße“ eine Mode-Boutique für Damen eröffnen, in der auch Wohnaccessoires angeboten werden sollen.

„Ich liebe das Flair der Straße. Besonders an warmen Tagen, wenn die Menschen draußen in den Restaurants sitzen“, schwärmt die Frau. Sie würde sich freuen, wenn ihrem Beispiel weitere mutige Geschäftsleute und Investoren folgen würden. Noch stehen mehrere Läden in der Straße leer: „Ich freue mich, meinen Teil dazu beitragen zu können, die Straße wieder interessanter zu gestalten.“

Wie mehrfach berichtet, erlebt die Große Schmiedestraße derzeit einen Wandel. Abseits der großen Laufströme der Altstadt haben in jüngster Vergangenheit zahlreiche Geschäfte dicht gemacht. Aus vielerlei Gründen. Jedenfalls gibt die kleine Fußgängerzone zwischen dem Platz am Sande und der Birnbaum-Passage aktuell kein allzu einladendes Bild ab.

Simone Sebastian möchte das ändern. Mit ihren Entscheidung, in die Räumlichkeiten der früheren Stader Manufaktur „Liebelei“ einzuziehen, macht sie den ersten Schritt. Auf einer Verkaufsfläche von 62 Quadratmetern (plus 22 Quadratmeter Lager) will sie ihre Artikel anbieten: „Das werden Marken sein, die es in Stade noch nicht gibt.“ Voraussichtliche Eröffnung soll am 4. Juni sein.

Angst, dass sie die nächste sein könnte, die in ein paar Monaten wieder abschließen muss, hat Simone Sebastian nicht. „Ich gehe total positiv an die Sache heran, habe Spaß, Kunden zu beraten. Die Kunden sollen sich bei mir wohlfühlen“, erzählt sie. Häufig hat sie in dem Geschäft ihrer Cousine in Salzhausen ausgeholfen. Selbstständig war sie zuvor aber noch nie.

Die ehrgeizige „Neu-Geschäftsfrau“ ist felsenfest davon überzeugt, mit ihrem Angebot den Nerv der Stader Kunden zu treffen: „Ich glaube auch, sobald das neue Einkaufszentrum mit dem Parkhaus steht, wird sich das positiv auf die Einzelhändler auswirken.“