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Neuer Rundbau in historischer Hülle

Im Inneren des Gasometers entsteht eine Stahlbeton-Konstruktion mit Park- und Wohndecks

Gasometer am Stadthafen: Zweite Etage der inneren Stahlbeton-Konstruktion steht

tp. Stade. Die Arbeiten an einem der spektakulärsten Wohnbau-Vorhaben der Region, dem alten Gasometer am Stadthafen in Stade, schreiten sichtbar voran. In dem zylinderförmigen ehemaligen Gasdepot wird derzeit die Stahlbetonbau-Konstruktion errichtet. Auch die beiden neuen Nachbargebäude nehmen Form an.
Innerhalb des markanten, denkmalgeschützten Rundbaus, der im Vorfeld komplett entkernt wurde und künftig nur als optische Hülle dient, entsteht der moderne Neubau mit zwei Parkdecks, einer Zwischenebene und sechs Wohnetagen. Die Appartements bekommen einen tortenförmigen Zuschnitt. Der Ex-Gasdruckbehälter erhält eine moderne Glasfassade.

Zum Schutz des historischen Bausubstanz ist die Außenhülle des Gasometer von den Innen-Einbauten räumlich getrennt.
In den beiden benachbarten quaderförmigen Mehrfamilienhäusern haben die Handwerker bereits begonnen, die Fenster einzubauen.

Laut eines Sprechers der Bauträger-Firma, "HBI Hausbau-Immobiliengesellschaft" aus Nottensdorf, liegt das Projekt voll im Zeitplan. Der Gasometer soll im Jahr 2015 fertig werden, die Nebengebäude bereits im kommenden Sommer.

• Wegen des weichen Untergrunds am Ufer der Schwinge ruht der gesamte Gebäudekomplex auf Pfählen. Dazu wurden im vergangenen Frühjahr rund 200 Betonpfosten mit einer Länge von jeweils rund 15 Metern maschinell ins Erdreich getrieben.