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Pastoren aus dem Sprengel Stade diskutieren über Religion und Toleranz

Landessuperintendent Hans Christian Brandy leitet den Sprengel Stade
lt/nw. Stade. Das Verhältnis von Religion und Toleranz wird Thema des Treffens von rund 300 Pastorinnen und Pastoren des Sprengels Stade am Mittwoch, 12. Juni, in Rotenburg/Wümme sein. Reinhard Feldmeier, Professor für Neues Testament an der Universität Göttingen, wird den Hauptvortrag halten. Darin wird es um Fragen gehen wie: Ist Toleranz mit dem Wahrheitsanspruch des eigenen Glaubens zu vereinen? Wieweit eint der Glaube an einen Gott die drei monotheistischen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam? Hat eine tolerante Gesellschaft Grenzen?
„In der Evangelischen Kirche in Deutschland beschäftigen wir uns in diesem Jahr ganz besonders mit dem spannenden Verhältnis von Reformation und Toleranz“, so Landessuperintendent Hans Christian Brandy, unter dessen Leitung der Generalkonvent stattfindet. Er freut sich besonders darüber, dass auch Vertreter muslimischer und jüdischer Gemeinden anwesend sein werden.
Das Treffen beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst in der Rotenburger Stadtkirche. Nach dem Hauptvortrag in der Niedersachsenhalle wird in insgesamt zehn Gruppen zu Themen wie „Toleranz und Intoleranz in einer Kleinstadt“, „Dialog mit kirchenkritischen Organisationen“ und auch „Wo endet Toleranz im Umgang mit Rechtsradikalismus?“ gearbeitet.
Der Sprengel Stade umfasst das gesamte Elbe-Weser-Dreieck und ist mit über einer halben Million evangelisch-lutherischer Christinnen und Christen einer der größten von insgesamt sechs Kirchenbezirken der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Als Regionalbischof leitet Landessuperintendent Hans Christian Brandy den Sprengel.
www.sprengel-stade.de