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Patientenfürsprecher im Elbe-Klinikum

Wok-Ulrich Schütz hat ein offenes Ohr für die Patienten.
at. Stade. Wok-Ulrich Schütz ist der neue Patientenfürsprecher im Elbe Klinikum in Stade. Seit November hat er ein offenes Ohr für die Belange der Patienten - von Beschwerden über die Unhöflichkeit bis zu schweren Behandlungsfehlern. Das Helfen haben ihm seine Eltern mit in die Wiege gelegt: Sein Vorname Wok bedeutet im Althochdeutschen "Der, der sich um andere kümmert". "Das passt", sagt Schütz.

Der Chirurg im Ruhestand hat 25 Jahre im Stader Krankenhaus gearbeitet und kennt die Strukturen sowie Abläufe im Haus. "Von der operativen Seite her bin ich einfach satt", sagt der Arzt, der in Himmelpforten lebt. Er freue sich darauf, sich jetzt mehr der kommunikativen Seite mit dem Patienten zu widmen. Dafür sei in seiner aktiven Zeit als Chirurg nur wenig Platz gewesen. Eine zusätzliche Ausbildung im "Neuro-Linguistischen Programmieren" helfe ihm, auch die Leiden der Kranken zu verstehen, die nicht unbedingt auf den ersten Blick zu sehen sind.

"Trotz der Bemühungen um eine bestmögliche Versorgung kann es sein, dass die Patienten mit der Behandlung unzufrieden sind", sagt Siegfried Ristau, Geschäftsführer der Elbe Kliniken. Was im Alltag nicht vergessen werden darf sei der Patient. Wok-Ulrich Schütz beugt mit seiner Arbeit Betriebsblindheit vor, so Ristau.

Interessierte können jeder Zeit anonym einen Termin mit Wok-Ulrich Schütz vereinbaren, auch nachdem sie das Krankenhaus bereits verlassen haben. Der Patientenfürsprecher unabhängig, unterliegt der Schweigepflicht und behandelt alle Beschwerden vertraulich. Schütz ist dienstags, mittwochs und freitags im Krankenhaus. Termine können jederzeit über die Zentrale in der Eingangshalle oder unter der Telefonnummer 04141 / 970 vereinbart werden. Das Angebot gilt nur für das Elbe-Klinikum in Stade und nicht für das Gegenstück in Buxtehude.