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"Pflegefälle" als Wintergäste

Hans-Hermann Bredehorn kümmert sich täglich rund fünf Stunden um die Igel

Nach WOCHENBLATT-Bericht: Viele Ratsuchende wenden sich an Stader Igel-Retter

tp. Stade. "Die Resonanz war unglaublich", sagt Igel-Retter Hans-Hermann Bredehorn (63) aus Stade: Nach dem WOCHENBLATT-Artikel "Ein Heim für kranke Mini-Meckis" im November meldeten sich Dutzende Ratsuchende bei ihm. "Einfach Wahnsinn, das Telefon stand drei Tage lang nicht still." Der fachkundige Hobby-Tierschützer nahm daraufhin mehrere zusätzliche Igel zum Überwintern bei sich auf.

"Alles Pflegefälle", berichtet Bredehorn, der seit einigen Jahren Igel-Junge, die wegen Krankheit oder zu niedrigen Körpergewichts in der kalten Jahreszeit im Freien verenden würden, pflegt. Zudem gaben Tierfreunde verletzte "Stacheltierchen" bei ihm ab. Aus Horneburg stammt ein Igel mit angebrochener Pfote und Schnittverletzungen.

Einer Dame aus Himmelpforten, deren Igelchen partout nicht in den Winterschlaf fallen wollte, riet er, das Tier statt im warmen Heizungskeller in einen Karton in den kühleren Carport zu legen. Nun schlummert der Igel allmählich ein.

In Hans-Hermann Bredehorns Wohnhaus und Garten überwintern 16 Igel. Vier schlafen, das restliche Dutzend ist wegen des warmen Wetters noch wach. Einige tollen in der Küche mit Bredehorns sanftmütiger Mischlingshündin "Mandy" herum.

Komitee für Igelschutz Hamburg

• "Der Verein "Komitee für Igelschutz Hamburg" informiert über die artgerechte Igelpflege, fördert und betreibt Igelschutzmaßnamen, gibt Hilfestellung bei der Aufnahme verletzter oder hilfsbedürftiger Igel und ihrer medizinischen Betreuung. • Tel. 040 - 5404807.