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Picknick mit Johannisbeer-Variationen

Machten ein Johannisbeer-Picknick: die WOCHENBLATT-Redakteure Lena Stehr und Jörg Dammann (Foto: bo)
(lt). Dass ihr "Plädoyer für die Johannisbeere" solch vorzügliche Auswirkungen haben würde, hat WOCHENBLATT-Redakteurin Lena Stehr nicht erwartet. In der Redaktion brach plötzlich ein regelrechter Hype um die kleine Frucht aus, die sich nur schwer gegen ihre süßeren Konkurrenten wie Erdbeere und Kirsche behaupten kann und in einer Art Dornröschenschlaf "versauert".
Dank des kulinarisch aufgeschlossenen Kollegen Jörg Dammann gab es auf einmal frischen Johannisbeersaft- und Sirup, Johannisbeergelee sowie rote, schwarze und weiße Beeren direkt vom Strauch zum Probieren.
Beim spontanen Picknick durfte Lena Stehr nach Jahren des Verzichts endlich einmal wieder ihr Lieblingsdessert aus Kindheitstagen naschen. Vanillepudding mit rotem Johannisbeersaft.
Auch die anderen Kollegen waren begeistert und nehmen die unscheinbare Beere nun vielleicht öfter in ihren Speiseplan auf. Spätestens dann wieder, wenn mit frisch gebranntem Johannisbeerlikör angestoßen wird. Aber natürlich erst nach Feierabend.

Plädoyer für die Johannisbeere
Kirschen, Erdbeeren, Heidelbeeren - diese Früchte sind im Sommer buchstäblich in aller Munde. In einer Art Dornröschenschlaf vegetiert hingegen eine nicht minder interessante Obstsorte dahin - die Johannisbeere. Vermutlich liegt es an ihrem leicht säuerlich-bitteren Geschmack, dass die kleinen roten, schwarzen oder weißen Beeren keinen so großen Absatz finden, wie ihre süßeren "Konkurrenten". Dabei sind Johannisbeeren ebenso gesund und vielseitig einsetzbar wie Erdbeere und Co. Sie schmecken z.B. gesüßt oder in einem Obstsalat und eignen sich hervorragend für die Herstellung von Konfitüren, Fruchtgetränken, Likören und Weinen. Ich erinnere mich nur zu gerne an den leckeren Johannisbeersaft, den meine Oma Jahr für Jahr aus eigener Ernte zu Saft einkochte - und der unschlagbar köstlich zu Vanillepudding schmeckte.