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Plattform Nörgler und Visionäre in Stade

Der Direktor der Museen Stade, Dr. Sebastian Möllers (li.), und Projektleiter Matthias Weber, der die Diskussionen moderiert

Ideen zur Zukunft der Stadt : Schon mehr als 100 Beiträge im "Think Tank"

tp. Stade. Bereits 104 Beiträge und Kommentare haben die Macher der Ideenfabrik "Think Tank" im Museum Schwedenspeicher in Stade gesammelt: "Es sollen noch viel mehr werden, sagten Museumsdirektor Dr. Sebastian Möllers und der Projektleiter, Künstler Matthias Weber (59) aus Issendorff.

Bereits seit Ende November lädt Matthias Weber zwei Mal wöchentlich Bürger aus allen Stadtteilen unter dem Titel "Think Tank Stade - Geschichte wird gemacht, es geht voran!" anlässlich des 40-Jährigen Bestehens des Museums zu Gesprächsrunden an den Medientisch im Foyer ein. Die Gesprächsergebnisse werden redaktionell bearbeitet und auf eine Online-Plattform übertragen. Via Internet hat jeder die Chance, an der Diskussion teilzunehmen. "Kommentare mit Brisanz sind erwünscht", sagten Möllers und Weber.
Der Think Tank sei ausdrücklich für Menschen jeden Altes und jeder Herkunft gedacht, und "keine Veranstaltung für Bildungsbürger", so Dr. Möllers. Tatsächlich sei jedermann "vom Nörgler bis zum Visionär" willkommen.

Um die Denkfabrik noch einmal ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, planen die Verantwortlichen eine Werbekampagne mit knallgrünen Postkarten und Plakaten. In Kürze will Matthias Weber in allen Stadtteilen - von Hahle über die Heidesiedlung bis ins Altländer Viertel - weitere Teilnehmer werben. Auch lokale Friseurgeschäfte helfen bei der Reklame.

Und im Elbe Klinikum gibt es einen Info-Point zum Projekt, an dem monatlich Debatten stattfinden. Die Ergebnisse werden mit Schlagwörtern versehen und digital in einem amtlichen Online-Verzeichnis konserviert, so dass Interessierte auch noch in vielenJahren die Visionen vorangegangener Generationen lesen können. Am Samstag, 17. Februar, ab 15 Uhr, geht es um "Stades Architekturwelten - was ist hinter den Fassaden?" Erörtert werden Fragen, wie: "Stade, die pittoreske kleine Puppenstadt? Oder ein Architekturmekka?"
Langfristig sollen die Teilnehmer des Think Tanks die Diskussionsthemen selbst bestimmen.

• Anmeldung und Themenübersicht unter http://www.thinktankstade.de

Denkfabrik kostete 150.000 Euro
(tp). Die auf zwei Jahre Dauer konzipierte Denkfabrik "Think Tank" im Schwedenspeicher kostet rund 150.000 Euro. Das Geld stammt zum Großteil von der Kulturstiftung des Bundes. Die Stadt Stade beteiligt sich mit 1.500 Euro an dem Multimedia-Projekt. Die angeschafften Computer und der Medientisch können zu anderen Zwecken weiterverwendet werden.