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Raus fahren zu den Menschen

Walter Törner, Rentenberater und Vorsitzender des Sozialverbands Deutschland, Kreis Stade

Verdienstmedaille für Sozialverbands-Chef und Rentenberater Walter Törner (72)


tp. Stade. Wer sich im Bürokratie-Dickicht verheddert hat, ist bei Walter Törner (72) an der richtigen Adresse: Als Stader Kreisverbands-Chef des Sozialverbands Deutschland (SoVD) und erfahrener Berater (Versicherten-Ältester) der Deutschen Rentenversicherung steht er Ratsuchenden seit vielen Jahren ehrenamtlich zur Seite. Nun bekommt er für sein vorbildliches Engagement die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
Rentner Walter Törner ist gelernter Straßenbauer und war in seinem abwechslungsreichen Arbeitsleben auch in der Erwachsenenbildung und als Sachbearbeiter bei der Landesversicherungsanstalt tätig. "Dort kam ich erstmals mit der Materie in Kontakt", erinnert sich Törner. Sein berufliches Fachwissen kommt ihm nun als Vorsitzender des Kreis-SovD zugute. Die Organisation vertritt im Kreis Stade die Interessen von 6.000 Mitgliedern. Törner war außerdem mehrere Jahre Schöffe beim Sozialgericht und Patientenvertreter der Kassenärztlichen Vereinigung Stade. Für die Deutsche Rentenversicherung nimmt Törner Anträge von Klienten auf und lässt ihren Rentenanspruch berechnen.
"Raus fahren zu den Menschen", ist Walter Törners Devise. Er setzt seit jeher auf das vertrauliche, persönliche Gespräch, denn oft herrscht in den Familien größte Not: Erst kürzlich stand der Experte einer jungen Familie nach dem Tod des Vaters zur Seite. Für die Mutter und ihre vier Kindern mussten Witwen- und Waisenrente beantragt werden.
Am Mittwoch, 30. Januar, überreicht Landrat Michael Roesberg an Walter Törner die durch Bundespräsident Joachim Gauck verliehene Verdienstmedaille. "Ich freue mich sehr darüber", sagt Walter Törner. Die Auszeichnung gebühre zum Großteil seiner Familie. "Meine Ehefrau und meine drei Kinder mussten oft auf mich warten, wenn ich mal wieder mit dem Aktenkoffer loszog." Walter Törner will seine Posten "langsam an Jüngere abgeben" und sich seinem Hobby widmen: "Ich habe eine riesige Briefmarkensammlung."