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Reisemobilisten lieben Stade

Siegfried und Petra Pecht aus Haßfurt in Unterfranken (Foto: bc)
bc. Stade. Für die Hansestadt Stade und deren Touristiker sind die Reisemobilisten eine wichtige Zielgruppe. Aus diesem Grund beginnt Anfang Oktober der Bau eines neuen Servicegebäudes auf dem Wohnmobilstellplatz an der Schiffertorstraße. Die Stadt als Bauherr und die Stade Tourismus GmbH als Betreiber können den Gästen ab nächster Saison erstmals sanitäre Anlagen (WC, Duschen) anbieten.
Beim Ortstermin am vergangenen Freitag kurz vor Eröffnung des Winzerfestes war der Platz angesichts der widrigen Wetterverhältnisse gut besucht. 45 von 79 Stellflächen waren belegt. Das WOCHENBLATT hörte sich um: Warum machen Sie in Stade Halt?
• Siegfried und Petra Pecht aus Haßfurt in Unterfranken fahren normalerweise gerne in die Berge. Diesmal nicht. Diesmal sollte es das Elbufer sein. In Stade sind sie das erste Mal. Die Fahrräder im Gepäck wollen sie die ausgewiesenen Velo-Routen entlang des Deiches testen. Aufmerksam auf Stade wurden sie durch die gute Bewertung auf der Homepage www.top-platz.de, auf der ausgezeichnete Reisemobil-Stellplätze in ganz Deutschland ausgewiesen sind. Ihr Plan ist es, ein paar Tage in der Hansestadt zu verbringen.
• Petra und Franz Römer aus Aachen machen Zwischenstation in Stade. Sie kommen gerade von Sylt und bleiben zwei Nächte auf dem Platz an der Schiffertorstraße, nur wenige hundert Meter von der Altstadt entfernt. Am Freitagabend wollen sie das Winzerfest besuchen. In Stade ist ihnen der gelungene Mix von denkmalgeschützter Bebauung und moderner Architektur aufgefallen.
• Hildegard und Henry Oehlers hatten die kürzeste Anreise. Sie wohnen in Apensen und treffen sich von Freitag bis Sonntag mit ihrem „Reisemobil-Club Elbe-Weser“ in Stade. 16 Besitzer von Reisemobilen gehören zum Verein. Einmal monatlich steht eine gemeinsame Ausfahrt an. Diesmal ist Stade an der Reihe. Geplant sind eine Fleetkahnfahrt und ein Besuch im Inselrestaurant.
Zu der Gruppe gehören auch Arnfried und Doris Hoffmann aus Oyten. Arnfried Hoffmann ist der Erste Vorsitzende des Clubs: „Der Stader Platz ist einfach ideal gelegen. Zentrumsnah und gut ausgestattet.“
Die Infrastruktur wird weiter verbessert. Rund 250.000 Euro lässt sich die Stadt den Neubau des Servicegebäudes kosten. Geplant ist, dass Stade Tourismus als Pächter des Platzes die Baukosten über die Mieteinnahmen erwirtschaftet und vollständig an die Stadt abführt. Während der Bauphase beträgt die Platzgebühr fünf Euro pro 24 Stunden. Derzeit sind es 9,50 Euro.