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Rettungshund aus Stade ersetzt 50 Menschen

Johanniter Hans-Georg Eggert und Riesenschnauzer "Cooper" (Foto: Johanniter Stade)

Hans-Georg Eggert und Riesenschnauzer "Cooper" sind fit für die Vermisstensuche

tp. Stade. Dieser vierbeinige Retter ist einfach "wau!" Ein anstrengender, aber erfolgreicher Lehrgang in der Vermisstensuche liegt hinter dem fünfjährigen Riesenschnauzer Cooper, der mit seinem Herrchen Hans-Georg Eggert (62) von der Johanniter-Rettungshundestaffel Stade jetzt in Tolk bei Schleswig die anspruchsvolle Prüfung bestanden hat.

Insgesamt nutzten 30 Mensch-Hund-Teams aus ganz Deutschland die Gelegenheit, um ihre Einsatzfähigkeit auf unterschiedlichem Terrain - in der Fläche und in Gebäudetrümmern - zu beweisen. 15 Teams haben bestanden, unter ihnen Hans-Georg Eggert aus Stade mit seinem Hund.

In der Prüfung unter Realbedingungen mussten Hans-Georg Eggert und Cooper innerhalb von 20 Minuten ein unübersichtliches Waldstück von rund 30.000 Quadratmetern Größe absuchen, zwei vermisste Menschen finden und sie sanitätsdienstlich versorgen.

Darüber hinaus musste Eggert in einem schriftlichen Teil Fragen zur Ersten Hilfe, zur Orientierung im Gelände und zur Kartenkunde beantworten und sich mit Cooper einem Gehorsamstest stellen.

Mit dem erfolgreichen Abschneiden von Hans-Georg Eggert und Cooper verfügt die Stader Rettungshundestaffel jetzt über drei für die Vermisstensuche zertifizierte Einsatz-Teams. Drei weitere sollen in diesem Jahr dazukommen. Insgesamt gehören der Stader Rettungshundestaffel der Johanniter 14 Hundeführer und 16 Hunde an.

Im Ernstfall sind Rettungshunde wertvolle Helfer: Ein einzelner Hund ersetzt bei der Vermisstensuche in der Fläche dank seines hervorragenden Geruchssinnes bis zu 50 Menschen. Dementsprechend stolz ist Hans-Georg Eggert: "Cooper ist ein toller Hund, er hat wirklich alles hervorragend gemacht. Die Fehler, die begangen wurden, lagen ausschließlich beim Hundeführer."