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„Schlaglichter zum Kriegsende“

Kriegsende in Stade: Bedürftige erhalten im Rathaus Care-Pakete mit Verpflegung (Foto: Stadtarchiv Stade)

Gedenkfeier und Fotoausstellung im Rathaus in Stade

tp. Stade. Das Ende des Zweiten Weltkriegs jährt sich zum 70. Mal. Zum Gedenken an dieses Ereignis veranstaltet die Stadt Stade am Samstag, 2. Mai, um 18 Uhr im Königsmarcksaal im historischen Rathaus einen Festakt. An diesem Abdn wird zudem eine Ausstellung historischer Fotos eröffnet.

Eine 26-köpfige Delegation der "Amicale de Neuengamme", einer Vereinigung ehemaliger Häftlinge des Konzentrationslagers Neuengamme, wird mit Überlebenden aus Frankreich an dem Festakt teilnehmen. Zwei der Überlebenden waren 1945 auf einem Todesmarsch nach Räumung des Konzentrationslagers Neuengamme über das Auffanglager Sandbostel durch Stade nach Stadersand getrieben und nach Flensburg eingeschifft worden. Sie berichten über das damals Erlebte und Erlittene.

Ein von Schülern des Stader Gymnasiums Athenaeums gedrehter Film wird das Schicksal der KZ-Häftlinge von Sandbostel zeigen.

Die Fotoausstellung wirft Schlaglichter auf das Kriegsende in Stade anhand von Dokumenten und Fotos aus dem Stadtarchiv, dem Staatsarchiv und aus Privatbesitz. Sie entstand als Projektarbeit im Rahmen seines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Denkmalpflege bei der Jugendbauhütte Stade an seiner Einsatzstelle im Stadtarchiv Stade. Die Bilder sind bis Freitag, 29. Mai, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

• Anmeldung: Tel. 04141 - 401441.