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"Schüler vor, noch ein Tor" in Himmelpforten

Übergroße Spielgeräte im Entwurf des Tores "Zurück zum homo ludens" (Foto: Fachoberschule Gestaltung)

Projekt im Christkinddorf: Phantasievolle Himmelspforten als Tourismus-Motoren

tp. Himmelpforten. Drei besondere Himmelstore gibt es bereits im öffentlichen Raum des Christkinddorfes. Doch es sollen noch viel mehr werden. Schüler der Jobelmannschule in Stade haben tolle Ideen entwickelt, die jetzt in einer Ausstellung in der Kreissparkassenfiliale bestaunt werden können.

Ideengeber ist der frühere Bürgermeister Lothar Wille, der mit den unterschiedlich gestalteten Toren die für den Christkindmarkt im Winter bekannte Geest-Gemeinde ganzjährig touristisch vermarkten möchte. Schließlich holte er die 20 Schüler im Alter von 17 bis 23 Jahren der Fachoberschule Gestaltung ins Boot, die ihre Entwürfe zu den Themen Himmel, Leben, Übergang und Vergänglichkeit an Stellwänden in der Sparkasse zeigen. Bei der Entwicklung halfen in einem dreimonatigen Projekt der Kunstlehrer Dirk Behrens und der Religionslehrer Pastor Helge Scholz. Die Schüler haben inzwischen die Fachhochschulreife.

Zu den Entwürfen gehören u.a. zwei überdimensionale verschränkte Stahlringe im Park der Villa von Issendorff, die Standesamt-Außenstelle ist. Durch die Reifen können Hochzeitspaare zur Vermählung hindurch schreiten.

"Zurück zum homo ludens“ (dem "spielenden Menschen") heißt die Arbeit von Tanja Paulsen, Malin Timm und Clara Ellerbrock. Ihre Spielzeug-Anlage steht als Symbol für die Kindheit, zu der Erwachsene durch ebenfalls überdimensionierte Spielgeräte zurückkehren können.

Das „Tor zum Wald“, das "Willkommenstor" und das Tor „Natur zur Kunst“ sind weitere Schülerarbeiten, die sich interessierte zu den Öffnungszeiten der Kreissparkasse an der Poststraße anschauen können.