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Schulschwänzer - Was tun, wer hilft?

lt/nw. Stade. Mehr als fünf Prozent der Schüler im Landkreis Stade beenden ihre Pflichtschulzeit ohne Abschluss. Viele von ihnen haben zuvor regelmäßig die Schule geschwänzt. Der „Arbeitskreis Schulverweigerung“ im Landkreis Stade hat deshalb jetzt Informationen zusammengefasst, wie Schulverweigerung vorgebeugt und auf sie reagiert werden kann.
Fachleute verschiedener Institutionen wie Schulen, Jugendhilfe, Beratung und Therapie beschäftigen sich seit 2011 mit den Karrieren von Schulabbrechern und haben das rund 40-seitiges „Handbuch“ unter dem Titel „Schulvermeidung! Schulverweigerung! Was tun? Wer hilft?“ mit vielen Praxistipps erarbeitet.
Beschrieben werden u.a. die verschiedenen Formen der Schulverweigerung. Wer regelmäßig die Hausaufgaben links liegen lässt oder zu spät zur Schule kommt, zeigt vielleicht schon die ersten Anzeichen.
Zu den Risikofaktoren für Schulverweigerung gehören z.B. die Trennung der Eltern, Mobbing, Drogenkonsum oder der Einfluss anderer Schüler.
In der neuen Broschüre sind Beratungsangebote, Checklisten, Musterbriefe und rechtliche Hinweise zur Schulpflicht und Schulverweigerung zusammengefasst.
Nähere Infos unter www.landkreis-stade.de (Suchbegriff „Schulverweigerung“).