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"Schwacher Start, starkes Ende"

Trubel an der Hökerstraße. Dort fand im Rahmen des Altstadtfestes ein gut besuchter Kunsthandwerkermarkt statt

Fast 40.000 Besucher beim Stader Altstadtfest / Kaum Ausschreitungen / "Heinbockel-Tower" ein Publikumsmagnet

tp. Stade. Insgesamt zufrieden mit dem Verlauf des 40. Stader Altstadtfestes ist Sven Ulrich von der Arbeitsgemeinschaft "Aktuelles Stade", die das viertägige Spektakel ausgerichtet hat. "Schwacher Start, starkes Ende", so das Fazit des Stadtfest-Managers Ulrich. Von Donnerstag bis Sonntag zählten die Organisatoren knapp 40.000 Besucher. Das Fest sei weitgehend ruhig verlaufen.

An der traditionellen Aktion "Hökern und Handeln" hätten sich mehr Einzelhändler als in den Vorjahren beteiligt, so Ulrich. Unter freiem Himmel boten die Ladenbetreiber in der City zum Stadtfest-Auftakt Waren zu Sonderpreisen an. Feilschen war ausdrücklich erwünscht. Auch der Kunsthandwerkermarkt an der Hökerstraße und im Rathaus zog viele Besucher an.

Von Freitag bis Sonntag ging es auf mehreren Showbühnen in der Altstadt rund. "Überdurchschnittlich gut besucht war dieses Mal der Fischmarkt", so Sven Ulrich. Dort genossen am Samstagnachmittag Ulrike Cordes aus Stade und ihre Schwester Christa Haag aus Bremervörde mediterranes Flair bei Sommerwetter und Musik der Vollblutmusikerin Patricia Salas, die aus Chile stammt. "Tolle Atmosphäre", schwärmte Christa Haag. "Ich habe mich von meiner Schwester nach Stade locken lassen. Es hat sich absolut gelohnt."

Ein Massen-Event für junges Publikum war in der Samstagnacht die Party mit DJ-Tower des "Musikladen Heinbockel". Auf dem Platz "Am Sande" feierten und tanzten mehr als 4.000 Besucher. In der gesamten Altstadt wurden rund 10.000 Gäste gezählt.

Bis auf Berge von Scherben und einige kleinere körperliche Auseinandersetzungen unter Alkoholeinfluss sei es kaum Ausschreitungen gekommen, so Sven Ulrich. Der Sicherheitsdienst habe einen "ruhigen und friedlichen Verlauf" bestätigt.