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Schwarze Wolke gegen Kohlekraft

Mit Transparenten und einer symbolischen schwarzen Kohlendioxidwolke wehren sich die Aktivisten gegen die Kohlekraftwerkspläne der Dow

Demo am Rathaus: Umweltverbände rufen zum Protest gegen Dow-Kraftwerk auf

tp. Stade. "Schönen Ruß aus Stade" stand auf Transparenten, die Mitglieder eines regionalen Bündnisses gegen das vom Chemie-Riesen Dow geplante Steinkohlekraftwerk am Montag vor dem Rathaus in Stade in die Luft hielten. Dazu ließen sie symbolisch eine schwarze Kohlendioxid-Wolke aufsteigen.
Mit der Demonstration wehrten sich die Aktivisten von BUND, Greenpeace, der Bürgerinitiative Stade-Altes Land und weiteren Gruppen gegen das aus ihrer Sicht klimapolitisch unverantwortliche Kraftwerk.
Durch das neue Kraftwerk will Groß-Arbeitgeber Dow unabhängig von externen Stromanbietern werden und so den Standort Stade sichern. Mit der Aufstellung des städtischen B-Plans soll dem Konzern der Bau eines Kohlekraftwerks mit 920 Megawatt Leistung ermöglicht werden.
"Der Kohleblock würde jährlich mit bis zu 5,1 Millionen Tonnen Kohlendioxid den Klimawandel anheizen und die Menschen durch den Ausstoß von Feinstäuben und Schwermetallen gefährden", warnten die Aktivisten. Sie fordern ein Umschwenken auf umweltschonende Gas- und Wasserstofftechnik.
Bis zum 25. März können Bürger bei der Stadt Stellungnahmen gegen das Kraftwerk einreichen. Das Bündnis plant eine Unterschriften-Aktion.
• Infos: www.stade-zukunftsfaehig.de