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Sie begleiten Sterbende

Die ehrenamtlichen Helfer der Hospiz-Gruppe Stade bieten Sterbenden und Angehörigen ihre Hilfe an (Foto: Hospiz-Gruppe Stade)
bc. Stade. In der Situation einer unheilbaren Krankheit und des näher rückenden Todes ist die ambulante Hilfe der Stader Hospiz-Gruppe gefragt. "Wir gehen zu den Menschen nach Hause, in Heime oder auf Palliativ-Stationen und sprechen mit ihnen über ihre Sorgen und Ängste", sagt Hospiz-Koordinatorin Elin Magnusson. Studien besagen, dass 80 Prozent der Menschen am liebsten in den eigenen vier Wänden sterben wollen. "Sterben zu Hause erfordert jedoch ein gutes soziales Netz. Wir sind ein Teil davon", so Magnusson.

Die Stader Hospiz-Gruppe legt bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit viel Wert auf eine ganzheitliche Begleitung. Diese umfasst psychische, physische soziale und spirituelle Aspekte. "Wichtig ist, dass wir nichts aufdrängen", betont Elin Magnusson. "Allein der Kranke bestimmt, wo es langgeht."

Auch Angehörigen bieten die derzeit 33 qualifiziert ausgebildeten Hospiz-Begleiter in Stade ihre kostenlose Unterstützung an. Für Trauernde besteht in Einzelgesprächen oder in einem Trauergesprächskreis (acht Sitzungen jeweils im Frühjahr und Herbst) die Möglichkeit zur Begegnung und zum Austausch mit anderen.

Die Hospiz-Gruppe sucht nach ehrenamtlicher Verstärkung. Im kommenden Jahr startet ein neuer Ausbildungskursus. Ganz neu ist die Ausbildung für Hospiz-Begleiter, die für sterbende Kinder und Jugendliche in der schwersten Zeit ihres Lebens da sein wollen.

• Die ambulante Hospizgruppe Stade ist bei ihrer Arbeit auf Spenden angewiesen.

• Weitere Infos im Internet unter www.hospiz-gruppe-stade.de

• Ihr Büro hat die Hospiz-Gruppe Stade neben dem Elbe Klinikum (Bremervörder Straße 99).