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Skandal-Welpen aus Stade sind wieder beim Besitzer

Die vier im Februar beschlagnahmten Welpen (Foto: Tierhilfe Stade/archiv)

Tierarztkosten Beglichen: Amt ohne Handhabe

tp. Stade. Das Veterinäramt Stade musste die Hunde, die Ende Februar im Fall des ersten aufgedeckten illegalen Welpenhandels im Landkreis Stade Schlagzeilen machten, an die Besitzer zurückgegeben.

Wie berichtet, hatten Aktivisten des Vereins Tierhilfe Stade in einer Gemeinschaftsaktion mit Polizei und Veterinärbehörde den Welpenhandel durch Internet-Recherchen und ein fingiertes Verkaufsgespräch in einer Wohnung im Altländer Viertel in Stade aufgedeckt. Dabei war herausgekommen, dass der Verkäufer in einer Woche 21 teils viel zu junge Hunde verschiedener Trend-Rassen im Wert von insgesamt ca. 14.000 Euro preisgünstig angeboten hatte. Vier Hundebabys - zwei Mini-Spitze und je ein erst vier Wochen alter Mini-Pinscher sowie eine kleine Französische Bulldogge - wurden daraufhin beschlagnahmt.

Das Veterinäramt erstattete Anzeige wegen Tierquälerei. Nachdem der Besitzer nun die Kosten für Unterbringung im Tierheim, Impfung und weitere Tierarztbehandlung von gut 2.500 Euro im Rahmen des Verwaltungsverfahrens beglich, musste ihm das Amt die Hunde wieder aushändigen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter.