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"Skater-Paradies" ist fast fertig

Die Funken fliegen: Skater Lukasz Janowiak (hi.) und Monteur Patrick Kelling (Foto: tp)

"Hansepark" vor der Bauabnahme / Fest zur Einweihung

tp. Stade. Fast fertig ist der neue Skatepark unter der Hansebrücke in Stade. "Die Baufirma liegt mit den Arbeiten in den letzten Zügen", sagt der für das Mega-Freizeitprojekt zuständige städtische Kulturmanager Dr. Andreas Schäfer.

Wie berichtet, wurde in den vergangenen Monaten der aus einem halben Dutzend stabiler Beton-Elemente bestehende "Hansepark Stade" unter Mitwirkung Jugendlicher und junger Erwachsener aus der Skate-Szene entwickelt und von dem Spezialunternehmen "Anker Rampen" in Kiel errichtet. Die alte Anlage aus Holz wurde abgerissen. Die neuen, qualitativ hochwertigen Geräte, in die die Stadt und Sponsoren insgesamt 80.000 Euro investierten, sollen auch bei starker Nutzung mindestens ein Jahrzehnt ohne größere Schäden überstehen. "Noch in dieser Woche findet die Bauabnahme statt", sagt Dr. Schäfer.

Unterdessen haben die Vorbereitungen für ein großes Einweihungsfest des "Skater-Paradieses" mit Musik, Skate- und Sprayer-Show begonnen. Auf die Eröffnungsparty, die voraussichtlich am Sonntag, 31. Mai, steigt, freuen sich auch der Skater Lukasz Janowiak und Handwerker Patrick Kelling von "Anker Rampen". Sie bitten die Nutzer, die Bahn nicht vorher zu betreten: "Der Beton muss vier Wochen lang trocknen aushärten."

• Übrigens: Rollbrettfahrer in Stade müssen sich künftig andernorts mit Skateboards und Trendkleidung versorgen. Folke Duncker, langjähriger Betreiber des Szeneladens "Four Tree Skate-Shop", hat sein Fachgeschäft in der Altstadt vor wenigen Wochen geschlossen. In den Räumen eröffnet in Kürze eine Veganer-Lebensmittelkette eine Filiale.