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Sozialverband Stade wählt neuen Vorstand / "Nachtwächter" Knut Friese löst Walter Törner ab

Der neue Vorstand des Sozialverbandes Stade (Foto: oh)
lt/tp. Stade. Der Sozialverband (SoVD) Stade hat einen neuen Vorstand gewählt. Knut Friese (70) löst als Erster Vorsitzender Walter Törner ab. Das Amt des Zweiten Vorsitzenden teilen sich Udo Vollrath und Klaus Beccard, Schatzmeisterin ist Ginette Beccard, ihr Stellvertreter Klaus Wiesehahn.
Margrit Schaar wurde zur Schriftführerin gewählt, Dorothea Knopp zur Frauensprecherin. Beisitzer sind Elisabeth Weber, Eva-Maria Törner und Rosemarie Wiesehahn.
Der neue Stader SoVD-Chef Knut Friese ist seit fünf Jahren Mitglied in dem Verband. Der ehemalige Eigentümer des Stader Gartenmarktes hat drei erwachsene Kinder und fünf Enkel. Friese ist vielfach ehrenamtlich engagiert, unter anderem als Präsident der Stader Fastnachtsgilde und als "Nachtwächter"-Gästeführer. Friese war 25 Jahre Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerks (THW) und zehn Jahre Mitglied des Rates der Stadt Stade. "Gleichbehandlung aller Menschen war immer mein Ziel", sagt Friese.
Er möchte die Betreuung der SoVD Mitglieder intensivieren und dazu künftig regelmäßige Kaffeenachmittage veranstalten. "Eine Lokalität wird noch gesucht", so Friese. Außerdem will er das Reiseangebot des SoVD attraktiver gestalten.
Der scheidende Vorsitzende Walter Törner bekam als Anerkennung für seine 20-jährige Vorstandstätigkeit ein Ehrenschild des SoVD Landesverbandes Niedersachsen überreicht. Vor seiner Ehrung blickte Törner noch einmal auf seine Zeit als Vorsitzender zurück und erinnerte sich an die vielen geselligen Ausfahrten und Weihnachtsfeiern. Als besonders positiv hob Törner den stetigen Mitgliederanstieg auf jetzt rund 1.400 im Ortsverband Stade hervor.
Wesentlich dazu beigetragen habe das Beratungszentrum in der Karl-Kühle-Straße 14, so Törner. Im vergangenen Jahr seien dort mehr als 1.000 Verfahren im Bereich Sozialrecht abgewickelt und dabei ein Gesamtbetrag von mehr als 750.000 Euro erstritten worden.
In ihrem Grußwort betonte Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber den großen Wert des Sozialverbandes und lobte das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder.
Der Sozialverband vertritt seine Mitglieder gegenüber Politik, Behörden und vor den Sozialgerichten bei Themen wie Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung und Gesundheit.